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Grünebaum, Elias

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1010819

Also known as (4 names)
–
Gruenebaum, Elias · Grünebaum, ... · Grünebaum, E. · Grünebaum, Elijja
Born
1807
Place of birth
Reipoltskirchen
Died
1893
Place of death
Landau
Place of death (as recorded)
Landau in der Pfalz
Occupation
Rabbi · Rabbiner · Theologe · Historiker
Geb. 10. Sept. 1807 in Reipoltskirchen bei Kusel, Pfalz,Gest. 25. Sept. 1893 in LandauSohn eines Handelsmanns, wird von seinem Stiefvater Isac Felsenthal in Münchweiler erzogen und gefördert, 1823 Talmudstudium in Mainz bei Löb Ellinger, 4. April 1826 zur jüd. Schule in Mannheim (Lehrer Simon Wolf), Okt. 1827 zur Jeschiwa in Frankfurt/M. (Trier, Fuld, B. Adler) und Gymnasium ebd., 24. Nov. 1831 Abitur in Speyer, am selben Tag imm. Bonn, zwei Semester, gehört zum Freundeskreis um Geiger und HirschMai 1832 ordiniert von Moses Cohen in Münchweiler, Nov. 1832 bis Aug. 1834 Univ. MünchenAug. 1834 Staatsprüfung in Bayreuth mit der Note 2 (als Primus unter 16 Kandidaten), verbunden mit der theol. Prüfung und Ordination durch den Rb. J. Aub. Die Gem. Zweibrücken wählt ihn im April 1835 zum Rb.G. nimmt aber die Stelle als Landesrb. des Fsm. Birkenfeld in Hoppstädten an. 1835 Mitglied in Geigers „Verein jüd. Gelehrter“. Juli 1836 Bezirksrb. in Landau mit Zuständigkeit für 24 Gemeindenwird dort von der Kreisregierung in Speyer autoritär eingesetzt gegen den von den Gemeinden gewünschten konservativen Kandidaten Moses Seligmann. Bewerber in Frankfurt/ M. (1841). 1857 Konflikte mit dem Vorstand wegen Synagogenordnung, erwägt den Wechsel nach San Francisco (IVL 1858, S. 31-33) oder nach New York, wo ihn die Gemeinde „Ansche Chessed“ gewählt hatte (Israelit 1861, S. 259). 5. Sept. 1886 Synagogenweihe in Landau. Zum 50. Dienstjubiläum 1886 wird er mit dem Michaelsorden zweiter Klasse ausgezeichnet.

Identifiers

Deutsche Biographie
pnd100145426.html#adbcontent
GND
100145426 · about · 1147103321
Library of Congress
n86016608 id
Steinheim-Institut
bhr?id=617 · query.html?kategorie1=GND&text1=100145426
VIAF
69270760
Wikidata
Q1329049
catalogue.bnf.fr
cb16944494m catalogue
de.wikipedia.org
Elias_Grünebaum de
hub.culturegraph.org
100145426 hub
www.deutsche-digitale-bibliothek.de
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www.isni.org
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Sources (4)

Grünebaum, Elias

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birth date
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birth location
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Reipoltskirchen
birth year
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described at
BHR I.1, 386-387, id:617
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Geb. 10. Sept. 1807 in Reipoltskirchen bei Kusel, Pfalz,Gest. 25. Sept. 1893 in LandauSohn eines Handelsmanns, wird von seinem Stiefvater Isac Felsenthal in Münchweiler erzogen und gefördert, 1823 Talmudstudium in Mainz bei Löb Ellinger, 4. April 1826 zur jüd. Schule in Mannhei…
Geb. 10. Sept. 1807 in Reipoltskirchen bei Kusel, Pfalz,Gest. 25. Sept. 1893 in LandauSohn eines Handelsmanns, wird von seinem Stiefvater Isac Felsenthal in Münchweiler erzogen und gefördert, 1823 Talmudstudium in Mainz bei Löb Ellinger, 4. April 1826 zur jüd. Schule in Mannheim (Lehrer Simon Wolf), Okt. 1827 zur Jeschiwa in Frankfurt/M. (Trier, Fuld, B. Adler) und Gymnasium ebd., 24. Nov. 1831 Abitur in Speyer, am selben Tag imm. Bonn, zwei Semester, gehört zum Freundeskreis um Geiger und HirschMai 1832 ordiniert von Moses Cohen in Münchweiler, Nov. 1832 bis Aug. 1834 Univ. MünchenAug. 1834 Staatsprüfung in Bayreuth mit der Note 2 (als Primus unter 16 Kandidaten), verbunden mit der theol. Prüfung und Ordination durch den Rb. J. Aub. Die Gem. Zweibrücken wählt ihn im April 1835 zum Rb.G. nimmt aber die Stelle als Landesrb. des Fsm. Birkenfeld in Hoppstädten an. 1835 Mitglied in Geigers „Verein jüd. Gelehrter“. Juli 1836 Bezirksrb. in Landau mit Zuständigkeit für 24 Gemeindenwird dort von der Kreisregierung in Speyer autoritär eingesetzt gegen den von den Gemeinden gewünschten konservativen Kandidaten Moses Seligmann. Bewerber in Frankfurt/ M. (1841). 1857 Konflikte mit dem Vorstand wegen Synagogenordnung, erwägt den Wechsel nach San Francisco (IVL 1858, S. 31-33) oder nach New York, wo ihn die Gemeinde „Ansche Chessed“ gewählt hatte (Israelit 1861, S. 259). 5. Sept. 1886 Synagogenweihe in Landau. Zum 50. Dienstjubiläum 1886 wird er mit dem Michaelsorden zweiter Klasse ausgezeichnet.
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„Der Grundzug der Liebe und dessen Entwickelung im Judenthume“, WZJT 3, 1837, S. 59-73, 180-196Rede, gehalten bei dem Antritte seines Amtes als Rabbiner des Gerichtsbezirks Landau, 1838, 30 SConfirmanden-Unterricht für Israeliten, zunächst für die Schulen des Rabbinatsbezirks Lan…
„Der Grundzug der Liebe und dessen Entwickelung im Judenthume“, WZJT 3, 1837, S. 59-73, 180-196Rede, gehalten bei dem Antritte seines Amtes als Rabbiner des Gerichtsbezirks Landau, 1838, 30 SConfirmanden-Unterricht für Israeliten, zunächst für die Schulen des Rabbinatsbezirks Landau, 1838 (Rez. IA 1839, S. 40)„Das isr. Schulwesen in der Pfalz“, IA 1841, S. 11f, 22-24, 29f, 37, 43fGutachten zugunsten Abr. Geigers, 22. Aug. 1842, in Rabbinische Gutachten über die Verträglichkeit der freien Forschung ..., Bd. II, S. 99-112Zustände und Kämpfe der Juden, mit besonderer Beziehung auf die baierische Rheinpfalz, Mannheim 1843, vi + 110 S. Hier S. 35f Vorschlag einer hierarchischen Kultusorganisation nach französischem Vorbild, „ein Sanhedrin von wissenschaftlich gebildeten Rabbinern durch Einverständniß der deutschen Regierungen zusammen zu berufen, und hier die Frage von dem wissenschaftlichen und religiösen Standpunkte aus in Berathung ziehen und darüber Beschluß fassen zu lassen. Dann aber in jedem Staate eine israelitische Oberkirchenbehörde nach Art der im Königreich Württemberg bereits bestehenden zu bilden, welche über die Aufrechterhaltung und Ausführung der gefaßten Beschlüsse in Beziehung auf die rituellen Entscheidungen durch die einzelnen Rabbiner wache“Gottesdienstliche Vorträge, zehn Predigten, Karlsruhe 1844Gedächtnisrede für Ihre Maj. d. Königin Therese von Bayern, Landau 1854Stand-Rede, gehalten am Grabe des seligen Hern Marx Aron Rehns, Landau 1854, 10 SKritik am Schulbuch von B.-H. Auerbach, AZJ 1855, S. 96-98, 111fIsraelitische Gemeinde, Synagoge und Schule in der baierischen Pfalz. Eine geschichtliche Beleuchtung ihrer gesetzlichen Zustände seit dem Beginne dieses Jahrhunderts, nebst dem Entwurfe einer Synagogen-Verfassung, Landau 1861, 67 SRede, gehalten bei der Einweihung der Synagoge in Homburg, Landau 1862, 16 SGedächtnissrede für Seine Majestät den höchstseligen König Maximilian II., Landau 1864, 14 SRede zur Einweihung der Synagoge in Ludwigshafen, Landau 1865, 15 SRede bei der Grundsteinlegung zur Synagoge in Neustadt a. d. Haardt, Neustadt/Weinstraße 1866, 16 SRede am Grabe des Herrn Dr. Guttherz aus Ludwigshafen, Mannheim 1866Die Sittenlehre des Judenthums andern Bekenntnissen gegenüber. Nebst dem geschichtlichen Nachweise über Entstehung und Bedeutung des Pharisaismus und dessen Verhältniss zum Stifter der christlichen Religion, Mannheim 1867, viii + 243 S.; 2. sehr vermehrte Aufl. Straßburg 1878, xxxvi + 448 SGutachten ausländischer Rabbinen, S. 32-35, gegen die ungarische TrennungsorthodoxieZwei Synagogen-Einweihungs-Reden, gehalten in Landau 1885 und Hagenbach 1885, Landau o. J., 22 S. Aufsätze zu IA, IVL, INJEine Approbation für das Werk von Rb. M. Seligsberg, 1843; Löwenstein, Index, S. 66.
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Grünebaum, Elias

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