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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1846-08-02 · Heft 31 (2.8.1846) · page 11

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
7 (1846)
Issue
Heft 31 (2.8.1846)
Date
1846-08-02
Page
– (sequence 11)
Language
German
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135 und von vott aus nahmen sie zur See erst die weitere Wanderung nach dem Oriente vor. So wandcrte Maimun b. Joseph mit seinem nachmals so berühmten Sohn Moses zuerst von Cordova nach Fez, von wo aus er 1160 einen Trostbricf an die unglücklichen Bruder in der Heimath erließ, bis er endlich am lg. April 1165 sich wieder einschiffen konnte und über Palästina nach Aegypten ging, doch entweder noch vor der Ankunft daselbst oder kurz darauf starb (S. 39 A. 1); so auch wahrscheinlich Juda b. Abun, genannt 'Abbas, dessen Vater vielleicht bereits aus Spanien nach Fez gegangen war und der dann von dort wieder nach Haled flüchtete, wo ihn i. I. 1163 die Nachricht vom Uebertritte seines Sohnes Samuel traf und er auf der Reise zu diesem hinweggerafft wurde (S.8A.) ') Auch Juda (Jachia) b. Josef b. Jakob-), mit dem Familiennamen aber Schim'on auch Akhim *), mag aus Barce- 1) Die Bcrmuthung mag wohl nicht unwahrscheinlich sein, daß Abun der Freund Moses b. E. gewesen, den dieser in seinen Gedichten feiert, sowie Juda der Freund Juda Ha-Lcvi's, den dicftr zwischen 1140 und 1150 wohl noch in Fez getroffen und dem er in seinem Divan unter dem Namen AbuSekhariah d. Abun (Luzzato: Bcthulath rc. S. 20) ein Gedicht weiht; denn Inda heißt im Arab. ebensowohl Jachia wie Abu Sekh., und wenn auch sein Sohn Samuel ihn blos Abul-Baka Jachia nennt, so mag er doch auch jenen Namen getragen haben. 2) Nach diesem Verfahren wird Josef in der Aufschrift des Buches mtS'jP NS7Q — welche? von Munk gleichfalls als unzweifelhaft ihm angchörig betrachtet wird — in dem Orforvcr , Manuicripte benannt (Wolf b. 1». Hl. Nr. 278); ähnlich ist die Ansschrift in dem Traktate über die Maße, welche Luzzato in Triest dandschr. gesehen, (wo Jakob noch als Dajan bezeichnet wird), und der, wie noch unten näher erwiesen wird, von M. mit Unrecht unserm Josef abgrsprochen wird. Wenn Alkisti den Groß, vater unscrS Josef nicht Josef, sondern Isaak nennt, so liegt . darin eine bei den Arabern so häufige Verwechslung der Namen, welche durch die Beinamen mit Abu entstand. Ja, wie A. 4 nachgcwiesen wird, der Name unsrrs Josef selbst mit Isaak verwechselt. 3) psy oder ppy. Eo nennt unfern Josef als Verfasser des bereits in A. 3 genannten fWiS“) Gavison in "iDy nrDtffn zu Spr. 11, 13 f. 31 ck und dcßgleichen Simon bcn Zemach Duran in Magen Aboth, Com. zu Aboth 4, 4 (55 d) als Verfasser des 50L721.1 flNHO; ebenso bezeichnet der alte Oppenheimer'sche Katalog den Verfasser dieses Buches: K27O ''•> r.mc'x’b y'irh neauna ~q-id '’jpy '] 'nir> /_i niBrs:n daß lein Vorname hier Isaak lautet, ist fehlerhaft und mag, wie in Anm. 3 bemerkt, von dem etwaigen arabischen Namen Abu-Isaak hcrrühren. — Der Com. zum HL. wird gleichfalls unter dem Namen des Akhim angeführt in einem Manuser., das Munk S. 10 A. erwähnt, und mit Unrecht lona') nach Cent« (Sabtha ») gewandert sein; der ihm dort geborne Sohn Josef (arab. Abul - Hadschadsch Jusuf b. Jachia) lebte zuerst hier, äußerlich dem Islam anhäugenv, als Arzt, flüchtete aber ungefähr 1185 von da, wandte sich nach Aegypten, um den Unterricht des MaimonideS zu genießen. trieb dort eine kurze Zeit mit ihm Astronomie, namentlich nach dem Werke des Abu Mohammed Dschaber b. Aflach aus Sevilla, wo ihm jedoch die hergebrachten Annahmen nicht immer gefielen,') auch Philosophie mit Anwendung auf Theologie, ward aber im Allgemeinen mit Moses auf's Engste befreundet, und. als er nach kurzem Aufenthalte wieder Aegypten verließ, blieb der Freund - schastsbund enge, und ward durch einen eifrig gepflegten Briefwechsel«) wie durch den Morch, welchen Maim. für seinen Josef bezweifelt M. die Autorschaft unftrs Joftf für dieses Werk, wie später dargcthan werden soll; hingegen ist die Aufs.lnift jrDn in dem Orforder Mannscr.; welches diesen Com. enthält, wahrschrinlich fehlerhaft für pj^y und durch eine ähnliche irrige Aufschrift ließ sich auch Abrab verleiten. Wenn ich nicht irre, führt ihn auch Salomo b. Simon Duran in feinen Gutachten Nr. 255 (ich habe dieses Werk nicht vor mir) uns sicher BazalelAfchkhe nasi in den sinnigen Nr. 20 unter diesem Namen an. Ebenso lautet die Uebersck'rist zu einem Briese, in dem 1543 geschriebenen Eoder das Gutachten des Maimouides, welcher Morvokha Thammah Vorgelegen hat und den ich jetzt benütze, und Salomo Al'aim nennt ihn gleichfalls mit diesen (vgl. Dukes im Orient 1843 Bbl. Nr. 9 S. 139.) 1) Mit dem Beinamen „der Barceloneser" erscheint die Familie den zwei A. 3 erwähnten Handschriften; Schabthai nennt in Schisthe Jeschcima Nr. 334 als Vers, des Marpe Ha- Nefaschoth den Josef 'JX7TO, was offenbar gleichfalls heißen muß: 2) nfQD ist auch sicher bei Bechai h. Ascher im Com. ZU Dajischlach (43 kl ed. Ven. 1546) ZU lesen st. , wo ein Stück aus Josefs Com. zum HL. angeführt wird. 3) Vcrgl. die »on Munk abgedruckten zwei Briefe des Josef und Moses S. 5ss ff. Die allegorische Gemahlin ist nicht die Philosophie im Mlgemeinen, sondern specieller die Astronomie in ihrer damaligen philos. - theologischen Anwendung; dies beweist die Wahl des Namens Der Autoritätsglaube, den sich Josef in diesem Studium unterwerfen sollte, scheint ihn gehindert;u haben, und dies hebt auch Maim. in seiner Antwort hervor: .1112« 7M ."U12N nmm, ferner DWP Tyn. Die witzige Zweideutigkeit, welche dieser durch den Gebrauch von “D’D und erlangt, scheint Immanuel Vorgelegen zu haben und von ihm in ven Machberoth c. 7 ausgearbeitet worden zu sein in der Stelle: 7'D3 vrr ,nopni-»Brn rrv2' F'rri o»okti »so!? um #oi nimvr, ,noo t<er 'oi no»3 ntny bxn p '.i 'di, unt> in dem voraus folgenden Gedichtchrn. 4) Die Vortreffliche, die in diesem Briefwechsel genannt

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