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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1846-08-02 · Heft 31 (2.8.1846) · page 12

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
7 (1846)
Issue
Heft 31 (2.8.1846)
Date
1846-08-02
Page
– (sequence 12)
Language
German
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136 ausardeitete, immer fester geknüpft. Daß Marin, für ihn auch »die Abschnitte über daS wahre Gluck" auSgearbeitet habe und an wirr-, von der Maim. so sehr Briefe zu erhalten wünscht, die ihm seine liebste Freundin ist, von der alle rie Seinigen angenehme Nachrichten ju erfahren sich sehnen und der sie die besten Wünsche zuschicken, deren Schwiegervater Maim. sich empfiehlt und deren Kind er segnet, an deren Liebe er keinen Augenblick zweifelt und die rr an seine mündlichen Mittheilungen über die gegenwaengc Verdorbenheit der Menschen erinnert und an die Lehre, welche er ihr gegeben über das fanftmüthize Betragen, das man dennoch gegen die Menschen einhalten müsse, wie w'r dies Alles in den zwei Briefen des Maim. an Josef lesen (S. 25 u. Hebers. S. 69 fj, ist nicht die Tochter eines Freundes Zefeth, »rie Munk vermutbet und Carmoly rasch hin beh.iuptet, sie zugleich zur Frau Josefs machend (Jsr. Annalen 1840 Nr. 27 S. 233) sondern kein anderer als — unser Josef selbst. Maim. spricht nämlich in diesen Briefen hinter einander bald in rer 3. P. w. E.. bald in der 2. P. m. Cr., und man müßte über die Verwirrung staunen, wenn er hier mit zwei verschiedenen Personen spräche; allein die Araber und nach ihnen desgleichen die selavi'chen Ueberseyer ins Hrbrässche sprachen mit der angeredcte» Person artig in rer 3. P. w. E. ssiej. indem sie "jmsn ("p^JDi „Deine Hoher:" vorleyen, was wohl auch Zurückbleiben kan» oder hier ausgefallen sei» mag. So heißt es auch im Codex nicht: DtyiVjJX^, wie Munk S. 24 Z. 12 abdrnckt. sondern XllsX'?, also auch hier: denn sie weiß. Die Briese sind daher auch keineswegs lückenhaft, wie M. wegen die« ses Mißverständnisses annehmen mziß. — Maim. unterhalt übrigens Josef von allen seinen Angelegenheiten, häuslichen, wissenschaftlichen und polemischen, und so erzählt er ihm vondcnSircitigkcitcn, die er zu bestehen hat, unter Andern auch mit I.hndah b. Pärchen H-Khoben, rffendar dem Sohne dessen, dem Jehudah Ha-Levi in seinem Divan ein Grablied widmet (Lu;;., Bethulath e. 21). — Der zweite Brief auf S. 67 ff. ist übrigens offenbar bloe eine andere, aber treuere Ucbcrsetzung von dem Anfänge je. nes größeren Briefes an Josef, von dem bei uns in den Brief-' sammlungen — und dürans in Peer Ha. Der Nr. 142; denn Thammah bat Viesen Tjkief'micht übersetzt sondern die alte Ueber. I srtzung blvS abgcfä rieben. —^ein kürzrre^HMzug gegeben worden, und rer in dem arab. Originale des Cvbe^rro es Nr. ISO ist) « noch viel kürzer steht. Nach der AussiMftWmlich, welche Munk G. 9 A. 1 anfschn. beginnt das SMeibkss: ’JX Dtyx Dtyx; ( l. Tp;> -.xpi nashtt jncnD» xb tto >pn 'D N20X -^Vx msnp' Xv '7X P)XLQ p*?x »ansn 'rx, darauf folgt feine Aeußerung über fein Werk, wie wir sic auch in der hebe. Ucberfetzung lese-,. Der allgemeine Inhalt ist in den drei Necenfionen gleich, wo sie sehr ruhig geworden g^en alle Beleirlgungen. wohin ihn Nachdenken, verbunden mK de«» Reife an Jahren unv Erfahrungen, gebracht habe, während eS ihm an Jo. frf nicht wundere, daß er in Liebe zu feinem Lehrer und in ju. genvlicher Aufwallung über solche Verletzungen entrüstet fei. E§ ist sehr auffallend, daß Munk S. 68 Z. 1, diesen Siii» verkennend, ausdrücklich O'sL'."1 puuktirt und S. 70 übersetzt: 1'un ihn die Gutachten an die Gelehrte.r Haleb's gerichtet seien '), mag dahingestellt bleiben. Nach Haled nämlich hatte sich Josef um 1487 gewandt, woselbst er sich nach kurzer Zeit mit der Tochter des dortigen Dajan, Joschiah Khohen. genannt Abuck 'Ala. vcrhcirathetc «), nach deren Tode er sich mit einer andern Frau vcrband. (Schluß folgt.) et Tautre devaicnt, necessairemeat, produire cet ecket; rö heir-t vieunehr, D’jjtfn, dic Jahre machen dies bei dir unveränderlich. in unserer Uebersctzung: nnrnn N"QN 3TD nmm 1) Die nn?i*nn sind von Thammah in Peer Ha-Dor nach Nr. 155 (33 a ff.) eingerückt, obgleich sie im arab. Cover sich nicht vvrsinvt». wie rr dies übrigens auch mit andern Stücke». B. dem B.rcfe an Sam. Thibbon, that. Thammah hatre sie wohl aus der Ausgabe des Gevarim v. Menackem d. Abraham Boufas (Salvmchr 1567 — 57). wo sie am Schluffe beigedruckl sind, entlehnt (vgl. Wolf b. I,. Hl. Nr. 1426. Melo Cbofnafin» S. 73 21. 80 ii. Carmoly revue Orient. II. S. 209.) Der vortreffliche Schüler nun, der hier gleich beim Beginne angereoek wird, mag allerdings, wie Napoport vermnthet. unser Josef sein. Eine Antwort an „die Gelehrten Haleb's" findet sich in Peer Ha-Dor Nr. 130 (ms. Nr. 136), u. Josef mag allerdings unter tiefem Gesaniintiiainen mitbegrigen sein; wenn Napoport jeooch meinte, er fr: hier besonders ins Auge gefaßt, weil es am Schluffe in Bezug auf eine einzelne Person heißt: „doch wähle Dn, nicht ich", lo ist dies blos eine Tirave unseres NebcrsetzerS Thammah, dessen Uebersctzung keineswegs non ist, im Tcrte nämlich schließt die 2lutwon: pl Ills'hX (l. III") '1^)X "XI in XTV1 DHIH’ (/. Dirijns) ND1 njrts -bl n* ..Dies ist meine 'Ansicht. zu weicher eine vcrstäuvize Erwägung nölbigt; wer anders meuu uno sie (eicse Gebete) bcict, hat eine falsche Meinung". Nebrigens ist v.e Uebcrschr:ft im Originale auch eine andere, nämlich: '^x8x bri'2D-\b ibri bnx b’XDD „Fragen der Be. wohn.r Haleb's an M.; erste J-age"; wie viele aneere Gutach. len jeroch noch dorthin gerichtet sind, darüber ist keine Andeutung vorhanden. 2) Da. wie A. 8 bemerkt, die Stelle im Briefe Seite 25 (Hebers. S. 32 f.) nicht an eure unbekannte „sie", sondern an Josef grrichtet ist. so krniicn wir auch den hrbr. Name» von Jo. , sess Schwiegervater, und re» arab. toeilt uns Alkifn mit. Ebenso (• benennt ihn Maun. als Dajan und belegt ihn mit den CruirimtelichrmeS solchen, und XDl 2HXD, womit Alkifri (S. 12) ij» bezeichnet unv das Munk-mil eontrolour de la liouetie- He )uive »viedergibt (S. 15), soll wahrsch. auch blos den Tuet „D-ijan" uinschrrlben. da Joschiah wohl seinen Hauptberuf in der Entscheidung über die Tauglichkeit des geschlachteten Viehes fand (Eine Parallele bicicr dicoste^reich.Bezelchniiiig: Fleishbeschaner.) Es ii'.vf h.rr und wohl yichi Mit Unrecht angenommen, daß Maim. den Barer eer ersten Frau des Josef in; .Sinne bat, da der Brief desselben im Anfänge der 90er Jahre geschrieben ist und da Josefs erste Frali. die ihm' zwei -Töchter gebar, nachdeni rr sie nicht vor 1188 gehcirathet, noch lebte, ja äuS Maim. Worten bervormgchen scheint, daß damals Jowf erst ein Kind halte ("i>1 heißt Kind und nicht gerade öl», wie Munk S. 33 übersetzt; vielleicht. un» dies ist wahrscheinlicher, ist auch hier nicht das Kind' Josrf's, sondern Joschiab'S geincint). — Ob Josefs Frau Sarao geheißen, wie Munk (S. 53) nach dem Schluffe res Maimonschen Briese» (S. 25. Hebers. S. 33) anuimint, bleibi noch dahingestellt, da die Anspielung auf l. M- 18, 14 bktzS diesen Nain.m dictirt haben mag. Verlag der I. Es-ermann',chen Buchhandlung in Frankfurt a. M- Druck von Frier. Krähe in Offenbach.

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