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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1845-07-06 · Heft 27 (6.7.1845) · page 13

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
6 (1845)
Issue
Heft 27 (6.7.1845)
Date
1845-07-06
Page
– (sequence 13)
Language
German
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17 hinzugefügt und daher, dem Worte, welchem das Attribut beigelegt wird, in der Form sich anschließend, auch bestimmt, d. h. mit dem Artikel ausgedrückt werden muß. Allein es kann auch dir Apposition wirklich eine neue Aussage, die auö einem parenthetischen Satze zusammengczogen ist, enthalten, und hier, wo das Attribut erst adverbialster beigelcgt wird, kann cs nicht bestimmt mit dem Artikel, sondern muß ohne denselben gesetzt werden. Statt: „Na'aman — er war angesehen bei seinem Herrn — war aussätzig", kann man auch sagen: „Na'aman, ein (nicht der) bei seinem Herrn angesehener Mann, war aussätzig", und der Hebräer könnte unmöglich anders sagen als: jnsa mn d^s s«mi wn« bru arx pp und gewiß nicht; der biblische Erzähler (2 Stirn. 5, 1) zieht diesen Satz freilich in zwei auseinander und sagt: Na'aman ... war ein bei seinem Herrn angesehener Mann ... und der Mann war ... aussätzig. Derselbe Fall ist nun, wenn einem sonst Unbekannten das Prädikat als König beigclegt wird, da heißt es denn: Worte Koheleth's Sohnes David's, eines (nicht des) Königs in Zerusalem, also IvQ (Koh. 1,1), nicht *I'2n, und ebenso: „Worte Lcmoel's, eines Königs, also "pü und nicht 1^211. Das Fehlen des Artikels bietet demnach hier nicht blos keine Schwierigkeit, sondern ist logisch und grammatisch uothwendig. Daß tiW ferner im Allgemeinen Gleichnißrede, Spruch bedeuten könne, wenn es auch gewöhnlich blos für einen prophetischen Vortrag kommt, liegt doch so sehr in der Formel am, aus der es als Hauptwort gebildet ist, daß eS keiner weiteren Rechtfertigung bedarf, und die Ausstellungen gegen das Wort in der Ueberschrift 30, 1 sind kleinlich und gesucht. Allein Herrn H. genirt nun einmal der Mangel des Artikels vor 1^2 in der ersten Stelle und Ntsro als Appellativum; also WD ist der Name eines Landes, und 31, 1 ist nun gegen die Accente — worüber wir durchaus nicht empfindlich sind, wenn wir auch hier die Abweichung von ihnen für unrichtig halten —, “pQ damit zu verbinden, so daß Lemocl ein König von Massa wird. Allein wenn Massa ein Land ist, was soll denn der Artikel bei dem Eigennamen 30, 1? Früher hat er durch das Fehlen zur Entdeckung des Landes geführt; nun wird er, wo er scheinbar überflüssig ist, zur genaueren Kcnntntß von der Regentengeschichte des Landes seinen Beitrag liefern. DaS n muß nämlich vor Nttfn weg und zu dem vorhergehenden Hp’ am Ende angehängt werden, also mp’* Zwei neue Wörter wären glücklich entdeckt, nun muß aber noch die Bedeutung dazu gefunden, wohl gar erfunden, werden, ,-|p heißt nach dem Arabischen und abgeleiteten Formen im Hebräischen: gehorsam sein; „der Sinn der Work.", sagt H., „kann kein andere sein als: Sohn dessen, welchem (oder derjenigen, welcher) Massa gehorcht." Der neue Punctator Hitzig hat nun für nnp** die Bocale zu setzen, und wir werden sehen, daß er mit weit größerer Leichtigkeit zu Ärke geht als seine alten Handwerksgcnosscn, die sich das Ding so schw.r machten. Er hat drei verschiedene Arten, unter denen jedoch eine eine besondere Gunst findet. Entweder man lieft ~~p) „welchem gehorcht," doch kommt das Suffix kl" statt 1 zu selten vor; wenn ich glaube, es sei dieser Grund eigentlich nicht der rechte und noch ein verborgener vorhanden, so wirv dies die weitere Erörterung rechtfertigen. Oder man liest „welcher gehorcht," doch hat H. dagegen einzuwenvcn, daß die Wurzel sonst im Verbum weiter nicht vorkommt. Ich muß gestehen, daß dieses Bedenken für mich kein besonderes Gewicht hätte; allein ein and er. s möchte ich dem Grammatiker vorlegen. Ein Land, besonders wenn cS gar für die Bewohner steht, wirv regelmäßig als weiblich gebraucht, cs müßte also notwendigwelchem,oder nnnp'» welcher gehorcht, heißen. Wenn die alten Punctatorcn sich einen solchen Schnitzer hätten zu Schulden kommen lassen, wie ihn der neue, wenn auch nur hypothetisch, macht, unsere höhere Sprachkenntniß wäre daraus unfehlbar bewiesen worden. Allein, wie gesagt, H. bleibt aus einem andern Grunde nicht bei dieser Vermuthung, sondern nimmt nnp» als das auch sonst (im 8t. uuuskr.) vorkommcnde Hauptwort ~np'1. oder das aber mit angchängtem Suffix auch statt ~£npi Sitzen könne “pp’ oeer ”p.'’ welche letztere Form H. für richtiger hält, während sie mir als ganz abnorm und höchstens crstcre als zulässig erscheint. Doch halten wir uns bei untergeordneten zweifelhaften Puncten nicht auf und fragen nach der Bedeutung; diese ist: „deren Gehorsam Massa ist". Ist dies wirklich hebräisch? Fa, antwortet H. und verweist auf ~'2'J Fes. 11, i-i. Gewiß eine höchst unglückliche Parallele! Fn poetisch gehobener Rede und als Prävicat des Satzes lieer die hebräische Sprache wohl rasche Abkürzungen; allein bei einer einfachen genealogischen Bezeichnung duldet sic sicherlich eine solche Harte niurmer. — Also w:r hätten nun in E. 3l glücklich „Worte des Lemuel, des Königs von Massa, mit denen seine Mutter ihn gestraft", und in E. 30 „Worte desAgur, des Sohnes deren, welcher Massa gehorcht"; die Mutter des Königs von Massa in C. 31 und die, welcher Massagehorcht in C. 30, sind, wie H. weiter combinirt, eine und dieselbe, und daher Agur und Samuel Brüder. Allein warum in letzterer Stelle eie seltsame Umschreibung, welche den

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