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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1843-05-21 · Heft 21 (21.5.1843) · page 2

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
4 (1843)
Issue
Heft 21 (21.5.1843)
Date
1843-05-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
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8S es will, mit dem der Furcht Gottes vermählen, wenn sie deßhalb überall Gründe für ihre Aussprüche anführen. und wenn das, was sie aussprechen, langst auch von allen Einsichtsvollen der israel. Religionsgemeinde empfunden worden ist: so wird ein Zweifel gegen die Wahrheit ihrer Aussprüche wohl nicht mehr stattfinden, vielmehr dieselben als das Fundament betrachtet werden können, worauf ein neues lebenskräftiges Judenthum sich erhebt. Wir wollen versuchen, nach obigen Fragen die Aeußerungen in den fraglichen Gutachten zu ordnen und schließen wir davon, wie cs sich von selbst versteht, das von uns abgegebene, Gutachten, welches unseren Lesern bereits wörtlich mitgetheilt worden, aus. (S. Jahrgang III. Nr. 38 — 42 dieser Blatter.) Ueber die Abänderung und Aufhebung des ceremoniellen Theils der mosaischen Religion spricht sich der Oberrabbine Chorin in Arad folgendermaßen aus: „In dem von mir herausgegebenen Werkchen habe ich mich bereits an verschiedenen Stellen über diesen Gegenstand umständlich ausgesprochen. Hier das Resultat im Kurzen. Hören wir, wie Moses selbst sich hierüber ausspricht (5. B. 4): „Siehe, ich habe euch Gesetze und Regeln ge- „lebrt, wie mir der Ewige, mein Gott, befohlen, „daß ihr sie ausübt in dem Lande, dahin ihr „kommt, es in Besitz zu nehmen; beobachtet sie „wohl — doch hüte dich und nimm dich wohl in „Acht, daß du die Dinge nicht vergessest, die „deine Augen gesehen haben, und daß sie „dir dein Lebenlang nicht aus dem Herzen „kommen, mache sie deinen Kindern u. Kin- „deskindern bekannt, den Tag nämlich, da du „vor dem Ewigen am Choreb standest, da der Ewige „zu mir sprach: versammle mir mein Volk, ich will „sie meine Worte hören lassen, damit sie „lernen, mich Zeit ihres Lebens auf Erden „zu ehrfürchten, und solches auch ihren Kin- „dern lehren. Er trug auch selbst sein Bündniß „vor, das er euch zu halten befohlen, nämlich: die „Zehngebote. Mir aber befahl der Ewige damals, „euch noch andere Gesetze und Regeln zu lehren, die ihr in dem Lande, wohin ihr ge- „het, es einzunehmen, ausüben sollt." Auch nachdem Moses im fünften Kapitel daselbst die Zehngebote wiederholt hat, setzte er hinzu: „Diese Worte redete der Ewige zu eurer Gemeinde auf dem Berge, aus dem Feuer der Wolken und dem düstern Gewitter mit lauter Stimme und nichts mehr." „Er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln, und diese gab er mir." Dann führt Moses die göttliche Stimme selbst redend an: „O daß dieser Sinn bei ihnen beständig bleibe, mich „zu ehrfürchten und alle meine Gebote jederzeit zu beobachten, damit es ihnen und ih- „ren Nachkommen beständig wohlgehen „möge. Gehe hin, sage ihnen: kehret zurück zu „euren Zelten. Du aber bleibe hier bei mir, „so will ich dir alle Gebote, Gesetze und „Rechte beibringen, die du sie lehren sollst, „daß sie solche ausüben sollen in dem Lande, „das ich ihnen in Besitz zu nehmen eingäbe." Deutlicher und verständlicher kann es sich nicht aussprechen lassen, „daß die heilige Schrift nur die unmittelbar von Gott selbst ausgesprochenen Zehngebote als erhaben über jede Abänderung anbefiehlt, weil sie ihrem Inhalte nach theils solche ewige Wahrheiten und allgemeine Pflichtenlehren enthalten, ohne deren Beherzigung keine religiöse Constitution bestehen kann, theils die Anwendung geschichtlicher Thatsachen, wie die in sechs Tagen vollendete Schöpfung und die Befreiung Israels aus der Sklaverei, und darum über alle Zeiten und Ortsverhältnisse erhaben sind. Alle übrigen Gebote und Verbote, die uns durch Moses mitgetheilt worden sind, ohne Unterschied ob sie Localitatspflichten (pan ran) oder Personalpflichten Cfpn ran) seien, sind nur für die Zeit, wo Israel als ein selbstständiger Staat im Besitz eines eigenthümlichen Landes ist." In einer Anmerkung sucht nun Chorin die entgegenstehcnde Ansicht des Talmuds zu widerlegen. Er bedient sich hiezu der hebräischen Sprache und seine Worte sind: :iw nxm ruiwk nnuno n'"irn raw "ok" x:a nax et? xna» nmo1 kn rrayn na by nxnr c,ü5i£,Dm niamon ik crpinn nk '"im ka ran;tod rroS nr^a m pwn dttii nx pX2 xk janu rrr xd p'o mson k b)y pxa vrr kr nonnh by cpn wn k b"n ziron nanw nnx pxa k"n b"ro pi pp p Dam: k nx iraxn T2x p:j>2 bjtbi m)2y kw nnnva fy na 'ai cp ray mrx niaipan ppn nzm xim? k?)x k"n2 pi pxa p n:m:i *pn nxm nannn wrw nn -kn2 pi pxa p ram: i:aya nak t6 c: tsiirai nana xk nnan nnxa nn 'x : pk L" nxrn nannn ki Cisioa nak nan Nim nna ka by kirr pxn nk traa non nanxn tat? nanxn LL' pv btb ymai i:aa pk by “jx a'nysbi pxn ■nk* 'n p n»x pxa rwjiS iaak na by nrn xnp 2 k nn? xb nnmx o: ex *'2 »nnanS k Tni~^ *pn N2in onayn x“?i erb mrwn xd ennx enk 52m nrn aak xnpaa nnax:ir nxn monsn msan erznv cnx nirx 'in pnaxn i2x ansa 2in2n ty"aa pn D’2212 nmaya fs Cnaoa xin) □"bann 2"ai 'ai cnix 'ai pnaxn i2x nax:rr '121 LE'2212 mi2u narsk y"a pnd nmsa ax px kna kx nnnx *jmS msa '"xai nniay k nax: nnix rr'iaa:^ cipa k xkx nnnx xdx ruw nxrn n&rnnv rrm mro by 22^212

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