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Dibre Emeth · 1905-01-01 · 3 (1905) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
61 (1905)
Issue
3 (1905)
Date
1905-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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19 lbe.lbe. Nach Tertullian, dessen Todesjahr das Jahr!0 i!0 ist, wurde er von Barnabas verfaßt. Luther it all auf Apollos, den gelehrten Alexandriner, welcher m > Freundeskreise des Paulus angehörte. Da unser rief rief die zahlreichen Zitate aus dem Alten Testament lr dlr der alexandrinischen Übersetzung desselben entmmmmt, aber auch sonst an die jüdische Gelehrsamkeit lexalexandriens erinnert, kann er recht wohl von Apollos rrülrrühren. Dieser mag ihn vor dem Jahr 66, in llchelchem sich die Juden gegen die Römer erhoben, schrschrieben haben. Der Brief bahnte die völlige lemrennung der christlichen Hebräer von den nichtllstlristlichen, welche der Aufstand herbeiführte, an. ZU ZHit dem Iakobusbrief beginnt die Reihe der Z. tz. katholischen (allgemeinen) Briefe. Auch hier mmmmen Hinweise auf Grundlehren des neuen Bundes r, ivt aber im Vordergrund steht die Ermahnung zu ler «er echtchristlichen Lebensführung. Aus der Wurzel & (b Glaubens erwächst der Baum des frommen landandels. Während Paulus zeigt, wie der Sünder rch rch den Glauben die Gott gefällige Gerechtigkeit angangt, lehrt unser Brief, daß der Gerechtfertigte sich > eir einen solchen in guten Werken, in Standhaftigkeit, > re( rechten Gebrauch der Zunge u. s. w., zu erweisen be. be. Der Brief ist reich an veranschaulichenden >lderldern. Er hat manche Anklänge an das erste c>anaangelium, besonders an Mat. 5—7. Als Verifer ifer bezeichnet sich ein Iakobus, ein Anecht Gottes d dd des Herrn Jesu Ehristi. Ohne Zweifel ist hieri nil nicht an einen der beiden Apostel zu denken, die lkokkobus hießen, sondern an den ältesten Bruder Jesu lat.lat. (3,55; Apg. (5,(3). Die Leser stammten aus a-ae^rael und lebten in der Zerstreuung unter Heiden, e Ve Verbindung mit dem ungläubigen Teil ihres llkeslkes war noch nicht gelöst. Wahrscheinlich schrieb lkoblkobus diesen Brief, den Irenäus kannte, und der ch ch in der syrischen Übersetzung enthalten ist, im chrechre 50 in Jerusalem. (2 Jahre später rief ihn ' Hc Herr der Herrlichkeit, von dessen nahen Gerichten gezi gezeugt hatte, ab. Damals wurde er auf Betreiben? fc& fadduzäischen Hohenpriesters Ananus hingerichtet. V< Von den beiden Petrusbriefen betont der erste! ch) christliche Hoffnung, so daß ihr Verfasser der -ostoostel der Hoffnung genannt wird, wie Iakobus : Ap Apostel der guten Werke, Paulus der des Glaubens, chanhannes der der Liebe heißt. Die Leser sind zu ler ler lebendigen Hoffnung wiedergeboren, sollen sich n aln aber auch allezeit heiligen, Standhaftigkeit, Demut, föuUöulb beweisen und die besonderen Berufspsiichten iviffwiffenhaft erfüllen. Die letzteren werden wie im?hes)heser- und Aolosserbrief ausführlich besprochen, s Vs Verfasser nennt sich der Apostel Petrus, und gegen! G! Glaubwürdigkeit dieses Selbstzeugnisses kann kein ftigiftiger Grund vorgebracht werden. Als Petrus!sen!sen Brief an die Ehristen in Aleinasien schrieb, fanifand er sich in Babylon, der alten Stadt am tlphuphrat, in welcher viele Juden lebten, aber auch le ae christliche Gemeinde entstanden war. Doch ist es möglich, daß mit Babylon Rom gemeint ist. Im zweiten Petrusbrief wird vor lasterhaften Irrlehrern gewarnt und zur rechten Vorbereitung auf die Wiederkunft Ehristi gemahnt. Auch am Anfang dieses Briefes steht das Selbstzeugnis des Apostels der Hoffnung. Zwar wurde und wird dasselbe vielfach angefochten. Da aber Aritiker wie Eusebius und Athanasius, von denen jener 3^0, dieser 572 n. Ehr. starb, die Echtheit des Briefes behaupteten, wagen wir nicht, sie zu bestreiten. Die Empfänger dieses Briefes sind dieselben Ehristen, mit denen es der erste Brief zu tun hat. Vielleicht wurde der ehemalige Fischer von Bethsaida durch den gefangenen Paulus veranlaßt (Silvanus oder Silas war ein Begleiter dieses Apostels), sich der Aleinasiaten anzunehmen und ihnen zu bestätigen, daß sie in der wahren Gottesgnade standen (I, 5,(2). Später, nicht lange vor seinem im Jahre 67 zu Rom erfolgten Tode (II, (,(H), schrieb ihnen dann Petrus noch einmal. Er verriet hierbei seine Bekanntschaft mit einer Anzahl paulinischer Briefe (II, 3,(6). Über die Missionsreisen des Petrus belehren die Apostelgeschichte, Gal. 2 und (. Aor. 9,5. Der erste der drei Jo Hannesbriefe ermuntert zum Wandeln im Licht, zum Bleiben in der Liebe und zum Trachten nach dem ewigen Leben, um die Freude der Leser am Heil zu erhöhen ((, H). Es sind die Grundgedanken des vierten Evangeliums, die hier auf die mannigfaltigen Verhältnisse einer christlichen Gemeinde bezogen werden. Der Verfasser will ein Ohren- und Augenzeuge der Geschichte des Sohnes Gottes sein. Unverkennbar ist er derselbe Schriftsteller, dem wir jenes Evangelium verdanken: der Apostel Johannes. Polykarp führt Worte dieses Briefes an. Aber es bedarf keiner äußeren Zeugnisse, da die innern zur Erhärtung der Glaubwürdigkeit ausreichen. Der zweite und der dritte Brief tragen denselben Stempel. Sie wenden sich an einzelne Gemeindeglieder: eine Ayria (dieser Frauenname kommt auch sonst im griechischen Altertum vor und entspricht dem hebräischen Namen, Sara) und einen Gajus. Wie Petrus sich den Ältesten, d. h. den Gemeindevorstehern, als ihren Mitältesten vorstellt (I, 5, (), so bezeichnet sich auch der Apostel der Liebe hier als den Ältesten. Um seines seelsorgerlichen Amtes willen warnt er Ayria vor Irrlehrern und Gajus, der reisende Ehristen gastfreundlich aufnahm, vor den: bösen Beispiel des Diotrophes. Stellen des zweiten Briefes zitiert Irenäus. Wie das vierte Evangelium, so werden die drei Iohannesbriefe ums Jahr 90 in Ephesus entstanden sein. Der letzte der katholischen Briefe, der Iudasbrief, fordert zum christlichen Glaubenskampf auf und warnt vor Irrlehrern. Er erinnert sehr an den zweiten Petrusbrief. Der Verfasser nennt sich einen Anecht Jesu Ehristi und einen Bruder des Iakobus. Auch dieser Brief, der einen Satz aus dem apokryphischen Buch Henoch angeführt, wurds

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