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Dibre Emeth · 1898-01-01 · 12 (1898) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
55 (1899)
Issue
12 (1898)
Date
1898-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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. ^JS -'.' --* - _-4 '".« wy' .. . V •*?'?$ 93 geschaffen wurde?" Sprüche 30, H, Pf. 2, Micha 5 und viele andere Stellen wurden als Antwort auf feine Frage gelesen. „Wo steht geschrieben", fragte er weiter, „daß die blutigen Opfer aufhören sollen, und daß JEsus uns von unseren Sünden erlöst?" Wir lasen ihm die hierauf bezüglichen Stellen vor. Auch über die Taufe hatte er verschiedene Fragen. Er Härte uns still und ohne Widerrede zu. Eine» halben Tag verbrachten wir mit ihm und den Falaschas seines Orts. Wir nahmen den Eindruck mit, daß dieser Priester in seinem Kerzen glaubt, es aber nicht wagt, seinen Glauben öffentlich zu bekennen. Er lud uns ein, ihn recht bald wieder zu besuchen. Wir dankten Gott für die Gelegenheit und baten den HErrn, den Priester und alle seine Dorfbewohner zum lebendigen Glauben zu führen. In Fendja fand ich eine Falaschafrau, die meine Verwandte ist. Sie beherbergte uns, und wir zeigten ihr den Weg zur Seligkeit. Sie ist empfänglich für das Wort Gottes. Zur Zeit des Einfalls der Derwische hatte sie sich ins Tiefland von Tfchelga geflüchtet. Ich glaubte sie längst tot. Da sie von ihrem Mann getrennt lebt, redeten wir ihr zu, sich mit ihni auszusöhnen. Im Falaschadorf trafen wir den uns bekannten Falaschapriester Aba Jakob. Auf unsere Bitte versammelte er seine Falaschas und gestattete uns, vier Stunden lang ihnen das Evangelium von JEsu Ehristo zu predigen. Die Stunden verflossen schnell. Etliche dankten uns. Andere sagten: „Wäret Ihr fortgeblieben, so wären in uns keine Zweifel geweckt worden, ob unser Glaube der rechte sei, oder ob Ihr getauften Falaschas doch Recht habt. Aommt bald wieder' Wir wollen gerne hören." Von dort reisten wir über Genda, Tschanker und Ifag nach Debra Tabor, wo wir nach 30 tägiger Reise, müde und matt, von der Sonne verbrannt und abgezehrt, ankamen. Unsere Brüder kamen eine Woche später von ihrer Reise nach Godjam zurück. Wir dankten zusammen Gott für alles, was er an und durch uns gethan hat. Er wolle den Samen seines Wortes fruchtbar machen zu seines Namens Preis und zur Rettung etlicher Seelen aus Israel. Wir sind im Begriff, nach Schoa zum Aönig zu gehen. Wir werden dort alle unsere Angelegenheiten ordnen. Wenn wir zurückkommen, wollen wir sofort unsere von Ihnen angewiesenen Stationen in Dembea, Sakalt und Dagufa beziehen und aufbauen. Da die Arbeitslöhne sehr hoch sind, ist dies mit vielen Unkosten verknüpft. Gedenken Sie unser in Ihren Gebeten! Ihre Fürbitte Hilst uns unsere vielen Feinde überwinden. Sagen Sie meinem Salam allen Ihren und unseren Freunden! Ihr Sie liebender, nach Ihnen heimwehkranker Sohn Debra Tabor, den f6. April sZßß. Go sch u Beleta. Naguhild Harem, eine christliche Frau in Norwegen, wurde vor etwa 50 Jahren durch Gottes Geist mit herzlicher Liebe zu Israel erfüllt. Sie ruhte nicht, bis sie ihren Seelsorger zu einem Freunde Israels gemacht hatte. Als derselbe einst von der Ranzel kam, sagte sie zu ihm: „Ich freue

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