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Dibre Emeth · 1898-01-01 · 9 (1898) · page 7

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Journal
Dibre Emeth
Volume
55 (1899)
Issue
9 (1898)
Date
1898-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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n russische Airche daselbst 2^53^, die römische sogar 53^27 Anhänger. In (Lhina wurden im letzten Jahr von der älteren Berliner Mission 4(06, von der Baseler (020 Personen getauft. In Indien nahm allein die letztere Mission 4(79 Heiden in die Airche auf. Wie unter den Heiden, so erringt das immer noch (trotz S. (8) jugendfrische Lhristentum auch unter Israel herrliche Siege. Ls sind auf beiden Seiten keineswegs nur schwächere und kurzsichtige Seelen, die zu ihm übertreten. Tausende würden auch heute noch unter Verfolgungen standhalten und für ihren aus Israel hervorgegangenen HLiland bereitwilligst alles hingeben. Mir überlassen Dr. C. seiner Hoffnung auf die Iudaisierung gebildeter Nichtjuden (S. 59) und trösten uns mit der biblischen Verheißung von der (Lhristianisierung aller Völker, auch Israels. Vielleicht gewinnt unser Schriftsteller selbst doch noch eine richtigere Vorstellung vom Evangelium, um sich dann (trotz des „Nimmermehr" S. (9) die echten Aleinodien, die er nicht besitzt, schenken zu lassen. _ „Weine Verhältnisse gestatten es nicht." So behaupten viele, welche eingeladen werden, dem Reiche Christi beizutreten. Dennoch ist es Wahrheit, daß der HErr denen, die ihn mit Ernst anrnfen, einen Weg bahnt, unter welchen Verhältnissen sie auch leben mögen. Die Verhältnisse gestatten jedem Menschen, den HErrn zu suchen, zu finden und zu bekennen, wenn er es von ganzem Kerzen begehrt, wo ein Wille ist, ist auch ein weg. Nicht die Verhältnisse, sondern unsere Kerzen entscheiden darüber, ob wir einen weg finden. Gott beugt die Verhältnisse mit allmächtiger Hand auf das Glaubensgebet eines Rindes Gottes. Gott schafft einen weg für die Seinen da, wo keiner zu sehen ist. Niemals werden deine Verhältnisse für deine Bekehrung günstiger sein, als sie es heute sind. Gott hat das Kostbarste dahin gegeben, JEsum, seinen vielgeliebten Sohn, um den verlorenen Menschen ein ewiges Heil zu bereiten. Aber dies Heil ist nur für die zu finden, welchen die ewige Errettung mehr gilt, als die ganze Welt, welche JEsu in allem den ersten Platz geben und ihre Pläne und Entschlüsse abhängig machen von seinem Wort und Willen. Sagst du auch: „Meine verhältniffe gestatten es nicht?" O, sage es nicht! vernimm den Ruf der Gnadet Du bist geladen mit den Armen im Geist, die unter ihrer Sünde und Schuld seufzen die etwas Besseres ersehnen als das, was sie auf den Straßen dieser Welt finden, die sich lahm, blind und aussätzig erkennen, untüchtig zum Guten, unwürdig, vor Gott zu erscheinen. Deine Verhältnisse gestatten es. Dein Gewissen bestätigt esr Du sollst zu Jesu kommen, was antwortest du dem HErrn auf seine königliche Einladung? (Aus einer Ansprache des Generalleutnants v. viebahn überLuk. j$, J8—20.) Zu 1. Mose S2, 11. „Ich hatte nichts als diesen Stab," sagte Jakob. Das war das'Einzige, was er mitnahm aus der alten Heimat, von Rebekka und Isaak. Dieser Stab war sein Tröster. Auf gefahrvollen wegen konnte er sich darauf stützen, daß er auch an Abgründen sicher vorüberschritt, wenn er müde war, ruhte er aus auf ihm;, in Gefahren war er sein Schutz und seine Waffe. Dieser Stab war sein freund und Geleitsmann. Wie oft wohl hat er seine Hände um ihn zusammengelegt, wenn seine geängstigte Seele den Helfer in aller Not anriefl Und wie lieb und unentbehrlich scheint ihm dieser Stab geworden zu sein! Da hat er ihn noch in seiner Hand, denselben Stab, nach 20 Jahren. Er hat ihn immer begleitet, wie ein Heiligtum ist er ihm gewesen. Jetzt, da ev betet, hält er ihn in seinen fänden wie ein köstliches, unentbehrliches Gut. — Gott sei Dank, wir hatten auch einen Stab, und wir haben ihn noch heute: denselben, auf welchen wir uns in dunklen Stunden lehnten und verließen, der uns tröstete und stärkte und beschützte, der uns den rechten weg führte, der alle Feinde niederschlug, das heilige Erbe aus unserer Heimat, das liebe, heilige Gotteswort. Dieser Stab war unsere Zuversicht: das

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