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Dibre Emeth · 1897-01-01 · Heft 11 · page 4

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Journal
Dibre Emeth
Volume
53 (1897)
Issue
Heft 11
Date
1897-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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84 bemerkenswert, weil in ihr Gottesdienste in 4 Sprachen, der englischen, deutschen, französischen und italienischen stattfanden. Die meisten Hausbesuche machten Frau Guttmann in London (2027) und ein Aolporteur in Paris ((523). Beim Schriftenverkauf wurden in Rumänien 57, in Mogador 4,4, in Aonstantinopel (53/^ in Smyrna (O1/* §str. erlöst. Die nach Streatham verlegte Londoner Missionsschule besuchten 33 Anaben und 24 Mädchen. Am höchsten war die Zahl der Zöglings in den Schulen von Tunis (270) und Bukarest (89). Getauft wurden in Marschau 3(, in Jerusalem (9, in Bristol \2, in London 6 Israeliten. Selten zeigte sich den Missionaren junger nach dem Worte Gottes. Viele Glieder der Synagoge waren Mammonsknechte, die dem Allmächtigen nicht dienen wollten, wohl gar fein Dasein oder doch seine Persönlichkeit leugneten. Andere widersprachen der biblischen Messiaslehre. Gin deutscher Jude sagte: „Das Thristentum wäre die Reform des Judentums, hätten die Thristen nicht Thristum zu ihrem Gott gemacht." Gin irischer äußerte mit Bezug auf Ies. 9, 6: „Auch dann, wenn Iesaia selbst mir persönlich erklären würde, daß ein Rind der mächtige Gott werden kann, würde ich es nicht glauben." Au den Fanatikern, welche wegen 2. Mose 23, (3 den Namen IGsu nicht aussprechen, und welche die Berührung einer Missionsschrift für eine Verunreinigung halten, gehörte wohl der andere Ire, von dem Miss. Weinberger erzählt. Dieser Israelit entriß einer Frau die Bibel, in der sie gelesen hatte, und warf sie mit den Worten ins Feuer: „Die Bibel zu lesen, ist keine Beschäftigung für jüdische Frauen." Wie der Widerstand gebrochen werden kann, lehrt eine Geschichte aus Arakau. Miss, pick bestritt die Behauptung, daß das N. T. Unsinn enthalte, indem er zuerst darauf hinwies, daß es Millionen als ihr Religionsbuch annehmen, und sodann die Bergpredigt vorlas. Als er fertig war, gestanden die Zuhörer, daß diese Worte wirklich schön und erhaben seien. Gine Familie in London wurde 3 Jahre lang besucht und allmählich dem Licht der Wahrheit näher gebracht. Der Mann merkt jetzt, daß das Thristentum dem Judentum das geben kann, was demselben fehlt. Gr läßt sich gerne die Stellen des A. T. zeigen, die von Thristo handeln. Die Frau betete eine Zeitlang täglich, Gott möge sie um IGsu Thristi willen die Wahrheit lehren. In einem andern Fall führte das Lesen der von einer Missionarin in London dargebotenen Bibel eine ganze Familie aus Unwissenheit, Vorurteilen und Thristushaß heraus und zum Glauben an den Heiland. Gin Missionsarbeiter in Bristol, der von seinem Vater, einem strenggläubigen Juden, besucht wurde, hatte die Freude, zu sehen, daß dieser von seinen verkehrten Vorstellungen über den Uebertritt zum Lhristentum allmählich abkam, als er mit Thristen verkehrte und christliche Schriften las. Als der alte Mann nach 5 Monaten den Sohn wieder verließ, meinte er, derselbe sei ein ebenso guter Jude wie er selbst. Vor allem aber hatte der Gast die Herrlichkeit Thristi ahnen gelernt. Manche schöne Zeugnisse des erwachenden Glaubens teilt der Bericht mit. „Ich weiß, ich bin ein Lhrist," sagte ein Bekannter von Miss. Denman in London. „Sooft ich in einer Not Gott bat, daß

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