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Dibre Emeth · 1897-01-01 · Heft 3 · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
53 (1897)
Issue
Heft 3
Date
1897-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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22 Gott hat Israel seine Gunst erwiesen (Pf. *47, 20). Gr ließ sich von dem Volk sehen und hören (2. M. 24, **; 5. M. 4, 33. 36), gab ihm das Gesetz (2. M. 2% (2; Apg. 7, 53; Röm. % 4), die Bündnisse (Apg. 3, 25; Röm. 9, 4), die Verheißungen und die andern 'Offenbarungen (Apg. *3, 32; Röm. 9, 4; 5. HI. 4, 7. 8; Pf. *47, *9; Röm. 3, 2). Gr machte die Israeliten hiermit zu seinen Rnechten (3. M. 25, 55). Gott hat dem Volk große Aufgaben gestellt (Ies. 4;3, *0. \2. 2\). von demselben sollte ein Segen auf die Welt ausgeben (*. M. *8, *8; 26, 4; 28, *4; Pf. 67, *. 2; Ies. 9, 3. 4: 62, 2; Apg. (5, *3 —*7; Röm. **, (5). Zur Tochter Jerusalem sollte das Rönigreich kommen (Micha 4, 8). Die Rinder Israel sollten ein heiliges, gerechtes, gesegnetes Volk (Ies. 4, 3; 62, 2; 6H, 9; Sach. 8, 23; Ies. 60, 2*; 6H 3; Mal. 3, *2) und die Heilskanäle für die Menschheit sein (Ies. 27, 6; 6H 6. 9; 66, *9; 2ach. 8, *3. 23;. Ioh. 4, 22). Gott verlangt von uns Gebet und Arbeit für Israel, dessen Schuldner wir sind (h Sam. \2, 23; Pf. {22, 6;. *38, 5. 6; Ies. 40, h 2; 62, 6. 7. *0; Ier. 5H 50; Ioh. 9, 4; Mt. *0, 5. 6; Luk. 24, 47; Apg. *4, 27; 2. Ror. 9, 7; Luk. 6, 38; **, 4*; *2, 33; Apg. 20, 35; h Tim. 6, *7. *8). 2. Die Thristenheit ist Israel zu Dank verpflichtet (Röm *5,27). von Israel haben wir unsere heiligen Schriften (Röm. 3, 2; 9, Ä- Diesem Volk gehörten die Propheten, die ersten Gvangelisten und der erste Märtyrer an (2. Pet. *, *9. 2*; Mt. *0, *—6; Apg. *3, 2;. 7, 59). Die Rirche ruht auf dem Grunde der Apostel und Propheten. Das f)eil kommt von den Juden (Ioh. 4, 22; Röm. **, **. *9). von ihnen stammt dem Fleisch nach Thristus ab (Röm. 9, 5). 3. Israel selbst befindet sich gegenwärtig in einer traurigen Lage (2. Ror. 5, (5). 9 Millionen leben in ihren Sünden (Ioh. 8,24; *6, 9), im geistlichen Tode (Hes. *8, 3* f.; Ioh. 5, 40), sind unbeschnitten an Kerzen und Ohren (5. M. 30, 6; Ier. 9,26; Apg. 7, 5l), gefallen und abgebrochen (Röm. \2. *7. *9 f.), Feinde um unseretwillen (Röm. *h 28), zerstreut (Sach. 7, *4; Luk. *3, 34). (Nach J. M. Inteil. 1896, p. 158.) Ein neues Werk von Daurat Schick in Jerusalem. Am 23. Februar *89* durfte ich den großen Renner der heiligen Stadt in seinem Heim daselbst begrüßen. Als eine wertvolle Grinnerung an diesen Besuch bewahre ich das damals von Baurat Schick mir zum Geschenk gemachte Gxemplar seines Buches („Beit Gl Makdas" auf. Dieser Schrift, welche *887 im Selbstverlag des Verfassers zu Jerusalem erschien, ist nun *896 im Verlage der weidmann'schen Buchhandlung zu Berlin eine größere unter dem Titel „Die Stiftshütte, der Tempel in Jerusalem und der Tempelplatz der Jetztzeit" (VIII und 364 S.) gefolgt. Gs handelt sich hier um ein wirklich monumentales werk. Der Verfasser hat in demselben die Grgebnisse aller seiner Studien über die hier in Betracht kommen-

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