Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 52 (1896)
- Issue
- 3 (1896)
- Date
- 1896-01-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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jedem Neumondstage das fallet, eine mit Pf. ^3 beginnende Reihe biblischer Loblieder. Je größer die Gnadenthat des Allmächtigen ist, die wir feiern, desto kräftiger sollte der Dank sein, den wir darbringen. Darum sollten wir Christen in unserer Passionszeit erst recht ein großes hallelujah anstimmen. Zwar bleibt unsere Danksagung immer weit zurück hinter der göttlichen Wohlthat. Lehr treffend heißt es im israelitischen Morgengebet für Sabbath- und Festtage, auch in der pesach-haggada: „Wäre unser Wund voll Gesang wie das Meer und unsere Zunge voll Jubel wie das Brausen seiner Wellen, wären unsere Lippen voll Lobpreis wie die Breiten der Feste und unsere Augen leuchtend wie die Sonne und der Mond, wären unsere Hände ausgebreitet wie die Adler des Fimmels und unsere Füße schnell wie die Hindinnen: dennoch könnten wir Dir, o Ewiger, unser und unserer Väter Gott, nicht genug danken und deinen Namen nicht genug loben auch nur wegen Einer der zahllosen Wohlthaten, die Du unfern Vätern und uns erwiesen hast." Aber versucht muß die Lösung der uns gestellten Aufgabe werden. Danken wir dem Vater unseres £jerrn Jesu Christi mit Kerzen, Mund und Händen! Danken wir ihm auch, indem wir die Glaubensgenossen mahnen: „So bestehet nun in der Freiheit, für welche uns Christus befreit hatl" und indem wir den Ungläubigen die frohe Botschaft bringen: „Ihr seid zur Freiheit berufen!" Mit Bezug auf Israels Errettung aus der babylonischen Gefangenschaft sagte Gott: „Alles Fleisch soll erfahren, daß ich bin der HErr, dein Heiland und dein Erlöser, der Mächtige in Jakob." Jetzt will der Ewige alles Fleisches Heiland und Erlöser sein. Er, der durch Iesum Christum das größte Rettungswerk, die herrlichste Befreiungsthat anf Erden vollbracht hat, bietet aufgrund dieses Gnadenmittels jedem Sünder Vergebung und Aufnahme in den neuen Bund an. Also gilt es jetzt umsomehr, seine Huld aller Welt zu verkündigen. Darum klinge unser hallelujah immer aus in den Missionsruf: Kommt zu Jesu, der sein heilig Leben Für uns Sünder in den Tod gegeben, Der mit seinem Blut die Schuld gesühnet Und die Strafen, die wir wohl verdienet, Lsohepriesterlich für uns getragen, Als er war ans Kreuzesholz geschlagen, Der durch seiner Liebe große Macht Unfern stärksten Feind zu Fall gebracht Und jetzt droben ewiglich regieret Und zum Siege seine Sache führet! Daniel Cdrvard. Von den Segenswünschen seiner zahlreichen Freunde begleitet, kehrte der hochverdiente Breslauer Missionsprediger Edward im herbst s895 in seine schottische Heimat zurück, um hier den Rest seines Lebens zuzubringen. Aus Anlaß seines Abgangs von Breslau gab der Amtsnachfolger Jp. Alose eine Schrift heraus, in welcher sich ein Abriß von Edwards Leben und die am f5. September f895 gehaltene Abschiedsrede findet. Wir teilen aus beiden: das Wichtigste mit.