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Dibre Emeth · 1895-01-01 · 12 (1895) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
51 (1895)
Issue
12 (1895)
Date
1895-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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er hat durch sein Blut die Reinigung von Sünden und die Einigung mit Gott ermöglicht, also den Sündern das Heil erworben. Und damit wir das fjdl auch wirklich erlangen, hat er seinen Geist ausgegoffen, welcher Abscheu vor der Ungerechtigkeit und Verlangen nach der Gerechtigkeit weckt, den Erlöser in uns verklärt und zur dankbaren Annahme des Erlösungswerkes nötigt. Ob Du es erfahren hast oder nicht: das ändert nichts an der Thatsache, daß Jesus der Welt Heiland ist. Ob Du Dir den Schatten und die Früchte des Zedernbaums zu Nutze machst oder sie verachtest: der Baum ist dennoch der köstlichste, den es giebt, ist der unvergleichliche Baum des ewigen Lebens. Aber gottlob kennen viele seine Segenskraft. 3. Hesekiel nahm wahr, wie alle Vögel unter dem Himmel die Zeder aufsuchten, die sich auf dem heiligen Berge des heiligen Landes erhob, und wie sie unter dem Schatten der fruchtbeladenen Zweige nisteten. Er hörte, wie alle Bäume des Feldes den Allmächtigen priesen, daß er die hohe Zeder erniedrigt, die niedrige erhöht, die grüne dürr und die dürre grün gemacht hatte. Der Zedernbaum auf Zion übt auf die Menschheit eine gewaltige Anziehungskraft aus, und fein Anblick fordert die Reiche der Welt und ihre Herrscher zum Lobe des Allerhöchsten, zur Heiligung feines Namens, zur Verherrlichung seines Waltens, besonders seiner Regierungsweisheit auf. Das ist der Sinn dieses Teils der Weissagung. Blicken wir nun hinüber auf das Rind von Bethlehem I Jesus ist der herrliche Zedernbaum des Propheten auch wegen seines' weitgreifenden Einflusses. Wer sonst hat auf Menschenherzen so mächtig eingewirkt? Wer sonst hat es erreicht, daß Millionen Gott die ihm gebührende Ehre geben? Jüdische Hirten waren die ersten, welche dem Heiland zueilten. Dann kamen heidnische Magier zu dem Röntge der Juden. Bald folgten Hunderte und Tausende. Und bis auf den heutigen Tag wächst alljährlich die Zahl derer, welche den Spuren der Hirten und der Weisen folgen. Von Zion geht immer noch das Gesetz aus und des Herrn Wort von Jerusalem. Und zu dem heiligen Berge des Höchsten ziehen immer mehr Völker hinauf. In vielen Reichen der Welt wird schon das Bekenntnis laut, daß Jehovah Aönig ist über die ganze Erde, daß feine Vorsehung alles aufs beste ordnet und leitet. Und einst werden nicht nur allerlei, sondern alle Menschenkinder dem Sohne unterthan sein und des Vaters Lob verkündigen. Ein Neligionsgespräch. An einem Sonntagmorgen wurden 2 jüdische Jünglinge in Bristol, ein Asterreicher und ein Amerikaner, welche sich von Missionar Eppstein auf die Taufe vorbereiten ließen, beim Verlassen einer Äirche von einem Synagogendiener angeredet und vor dem Uebertritt gewarnt. Sie antworteten: „Nach unserer Einsicht ist Jesus der Messias. Wenn Sie uns aber von dem Gegenteil überzeugen können, so wollen wir gerne unfern Irrtum eingestehen." Der Beamte lud

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