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Dibre Emeth · 1895-01-01 · 7 (1895) · page 4

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Journal
Dibre Emeth
Volume
51 (1895)
Issue
7 (1895)
Date
1895-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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52 Jesu Christo fernhaltet, erkennet doch, wie schlecht Ihr Luch selber beratet! Wir haben für Luch nicht das spöttische Lächeln, mit welchem Ihr auf uns niederschaut. Luer Unglaube drängt uns vielmehr die Thränen des Mitleids ins Auge und den Wunsch auf die Lippen: „Ach, daß Ihr eilen möchtet, Lure Seelen retten zu lassen!" Aber auch unter den Gläubiggewordenen sieht es oft traurig aus. Mancher redet eine Zeitlang begeistert von Jesu und dem Heil, welches der Heiland schenkt. Aber Trübsal und Verfolgung, Leidens- und Menschenscheu lassen es nicht dazu kommen, daß er sich der Leitung des Sohnes Gottes ganz und unbedingt unterwirft. Lr ist wetterwendisch und geht bald wieder seine eigenen Wege. Bei andern dauert die Zugehörigkeit zur Gemeinde Christi und darum auch das Glück, das ihnen widerfährt, länger. Aber endlich lassen sie sich dasselbe doch noch rauben. Die Sorge um Nahrung, Kleidung, Ehre und andere zeitliche Dinge oder der Besitz der letzteren, der Reichtum, dieser große und gefährliche Betrüger, treibt sie aus der Nähe des Lrlösers hinweg und ins Verderben. £>, seid auf Lurer Hut, Ihr Schwankenden! Laßt Luer Herz durch Gottes Gnade befestigen! Diese Gnade will erbeten sein, galtet an mit Flehen, daß der himmlische Vater Luch die Geheimnisse seines Reichs recht offenbare, daß Ihr seinen eingeborenen Sohn recht erkennet als den, der mehr gethan hat als alle Denker, Dichter, Gesetzgeber, Staatsmänner, Feldherren und Könige der Lrde zusammengenommen, der kraft seiner Sündlosigkeit unser Versöhner werden konnte und in seiner heiligen Liebe dies wirklich geworden ist, der einst unsere Sünden hinaufgetragen hat auf das Holz und endlich feine Erlösten hinauftragen will ins Paradies, um so die schönste Erfüllung des alten Prophetenwortes herbeizuführen: „Um den Abend wird es licht fein!" Bittet aber auch Gott, daß er Luch mit solchem Glauben die Kraft schenke, ihn zu bethätigen: inguten und bösen Tagen, vor Gläubigen und Ungläubigen! Saul versteckte sich, als man ihn zum König machen wollte. Seien wir nicht so thöricht, dem seligen Lose, welches Gottes Gnade und Christi Verdienst uns bereiten wollen, aus dem Wege zu gehen! Verschaffen wir unserer Seele die ihr nötige pflege, indem wir zu dem einigen Mittler, der zwischen Himmel und Lrde steht, kommen und allezeit bei ihm bleiben! Das 87. Jahresfeft der L. J.-M. fand an: 2. und 3. Mai in London statt. Bei der Hauptversammlung fehlte diesmal der Vortrag geistlicher Gesänge durch die Kinder der Missionsschule. Die letzteren waren zumteil von London abwesend, da die Schule ebenso wie die andern auf dem Palästinaplatz von der Gesellschaft errichteten Gebäude geräumt werden mußten. Der für 99 Jahre erworbene Grund und Boden geht schon jetzt in andere Hände über. Für den Verzicht auf die noch übrige Benutzungszeit wird die Gesellschaft mit s? 500 £ entschädigt. SWH vereinnahmte die Missionskasse ^2 266 £ (675H mehr als WZ). Hiervon konnten

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