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Dibre Emeth · 1895-01-01 · 1 (1895) · page 6

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Journal
Dibre Emeth
Volume
51 (1895)
Issue
1 (1895)
Date
1895-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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6 sollten wir haben, wenn wir Dich einigen, wahren, lebendigen Gott selbst zum Vater haben durch Iesum Thristum, unsern Herrn, welcher ist unsere einige Gerechtigkeit, Leben und Seligkeit?" Der Ehebund zwischen Urbanus und Anna Rhegius, den wir mit Luther als einen vorbildlichen hinstellen dürfen, wurde durch den Tod des Reformators gelöst. Anna, welcher Herzog Trust eine kleine Pension aussetzte, wie er auch die Sorge für H Rinder übernahm, blieb anfangs in Telle. j[588 lebte sie im Aalenbergischen in großer Armut. Auf die Runde hiervon nahm sich Herzog Julius von Braunschweig der Greisin kräftig an. Diese wird nicht lange darnach mit dem Trost des Wortes Gottes von hinnen geschieden sein. Wie dem Leben ihres Mannes, so hatte auch dem ihrigen erst das Evangelium den rechten Inhalt gegeben. vergl. Uhlhorn, U. Rhegius. *86j. J. de le Roi, Die evangelische Christenheit und die Juden. Bd. I. S. qß ff. G. Heines Briefe über Fragen -er christlichen Religion. Der Seminardirektor Heine in Töthen ist den Lesern der „V. <£." als ein Freund Israels bekannt (J886 No. 8). In seiner obigen Schrift wendet er sich an Suchende und Zweifelnde im christlichen Lager. Aber auch außerhalb des letzteren kann sein Buch gute Dienste thun. Möchten darum auch recht viele Israeliten zu diesen Briefen greifen und sich der Führung des erfahrenen Mannes anvertrauen, welcher hier redet! Das wahre Wesen des Lhristentums lernt man nicht bei den Vertretern jener „jungen, schäumenden, unausgegorenen Theologie" kennen, die jetzt überall den Leuten ihre Weisheit aufzudrängen sucht. Um in die Tiefe zu gelangen, muß man tief graben. Das letztere thut G. Heine, ein Schüler von Tholuck und Julius Müller, und deshalb können Suchende und Zweifelnde bei ihm wirklich zum Ziele kommen. Von Einzelheiten sei nur das Urteil über Israels Zukunft hervorgehoben (S. \67 f.): „Israel hat noch eine große Zukunft und eine überaus wichtige Bedeutung für die Geschichte des Reiches Gottes. Einst wird auch Israel als Volk zu Gott sich bekehren und noch einmal an die Spitze der ganzen Entwicklung des Reiches Gottes treten zu neuer, überaus herrlicher Offenbarung der Gnade Gottes. . Mag noch so viel natürlicher Widerwille gegen dies Volk in unserm Herzen mächtig sein: es hilft uns nichts. Aufgrund der heiligen Schrift müssen wir es anerkennen: Israel hat doch noch eine große, herrliche Zukunft nach Gottes Zuvorversehung, ob auch solcher Gedanke unsern indogermanischen Stolz noch so sehr demütigt und anwidert." Kkn vegravenes Bekenntnis. Am 2(. Dezember p?e brach man in Aleinbafel ein altes Gebäude ab, welches einst dem Aarthäuferkloster angehört hatte. Bei dieser Gelegenheit bemerkten die Arbeiter, daß sich in einem in der Mauer angebrachten Loch eine hölzerne Lade befand. In der letzteren lag ein Schriftstück, welches folgendermaßen lautet: „D

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