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Dibre Emeth · 1893-01-01 · 11 (1893) · page 6

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Journal
Dibre Emeth
Volume
49 (1893)
Issue
11 (1893)
Date
1893-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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86 Edinbnrg das Studium der Theologie beginne» und es später in Erlangen fortsetzen. \xq<3 stellte ihn die Britische Iudcnmissionsgesellschaft als ihren Missionar in Nürnberg an. (850 wurde er in London ordiniert. 2 Jahre später ließ er sich mit Erlaubnis seiner Gesellschaft in Lannstatt nieder. Außer der Missionsthätigkeit übte er hier Jahre lang auch die Seelsorge an der kleinen englischen Genieinde aus. Schon (85( gründete er einen eigenen Hausstand. Sein Versuch, eine Aussöhnung mit den Eltern herbeizuführen, führte zum Ziel. Er hatte die Freude, zuerst die Mutter, dann den Vater in Tannstatt bei sich zu sehen, (( Jahre nach seiner eigenen Taufe, am Pfingstfest (853, durfte Gottheil zuin erstenmal einem christgläubigen Israeliten, einem Weber, die Aufnahme in den neuen Bund verschaffen. Dem ersten Getauften folgten im Lauf der Jahre viele andere. (869 »erlegte der Missionar seinen Wohnsitz nach Stuttgart, wo er an den: Diakonissenpfarrer Hoffman» einen treuen Helfer in der Iudenmifsion gewann. Seine Missionsreisen machte er gewöhnlich in Gemeinschaft mit dem der L. I.-M. dienenden Missionar Flad. In seiner Familie erlebte er schwere Prüfungen. 7 von so Aindern mußte er dem HErrn zurückgeben. Er selbst erfreute sich bis (890, wo ihn die Influenza befiel, einer guten Gesundheit. Die Nachwehen jener Arankheit inachten sich mehrfach geltend. Ende Mai d. I. wurde er aufs neue von derselben ergriffen. Am 9. Juni entschlief er unter den Gebeten der Seinigen. Bei der Beerdigung, die am ((. unter Beteiligung von Hunderten erfolgte (auch einige Iudenchristen und eine Anzahl Juden waren zugegen), redete Pfarrer Hoffman» über Luk. 2, 29. Joh. 3, 8. Die gewöhnliche Erklärung dieses Verses ninunl eine Ungenauigkeit des Ausdrucks an. Man behauptet, in der Deutung des Bildes werde die Wirkung für die Ursache gesetzt. Eigentlich müsse es heißen: ,,So ist die von dein heiligen Geist ausgehende Kraftwirkung, welche den Menschen zum wiedergeborenen macht." Sollte nicht die einfachste Auffassung auch hier die richtige sein? Der Heiland beantwortet von V. 5—8 die Frage in v. 4. Nach seinen Worten erfolgt die Wiedergeburt durch den Geist von oben. Dieser nun wirkt nicht nur gleich dem Wasser, sondern auch mittelst des Wassers, V. 5, d. h. im wasserbad des Wortes und im wasserbad der Taufe. Jedenfalls läßt sich sein wirken in der Welt von den Menschen wahrnehmen, V. 6. wer aus dem Geist geboren ist, ist ,,ein Hörer." (Dgl. Matth. *5. 23.) Er gleicht dein Manne, der das Sausen des Windes hört. Allerdings kennt der Wiedergeborene den Ursprung und das Ziel des Geisteshauches zunächst ebensowenig wie jener das Geheimnis der Luftbewegung. (vgl. Röm. \\, 33 ff.. Matth, u, 27.) Am Tage der Pfingsten hörten die Jünger Jesu die Stimme des Geisteswindes in besonderem Maße, von uns läßt sie sich nur auf dem gewöhnlichen Wege, in dein mündlich und schriftlich an uns heran kommenden Worte Gottes und in den Sakramenten, deren erstes die Taufe ist, vernehmen. Wohl dein, der das Sausen dieses Windes zu hören vermag! Aber Kf-Kedami.je hat uns Herr Inspektor Schneller in Jerusalem eine weitere Mitteilung (vgl. D. E. \8y2, S. 36) zugesandt. wie er inzwischen erfuhr, ist dieser Naine wirklich von einem Eigennamen herzuleiten, und zwar von el Hadain. So hieß ein Derwisch, welcher vor Jahren auf jenern Platz seine Hütte aufschlng. Sein vollständiger Naine lautete: Mnhannned el Hadan,. — In, vorigen Jahr faild auf denn viel

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