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Dibre Emeth · 1893-01-01 · 10 (1893) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
49 (1893)
Issue
10 (1893)
Date
1893-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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83 dessen Zögling er als Jüngling gewesen war. Diese Stellung hatte er \2 Jahre lang inne. Gs war ihm während dieser Zeit vergönnt, 70 von den s60 Insassen der Anstalt auf die Taufe vorzubereiten. J887 trat er wegen angegriffener Gesundheit in den Ruhestand. Seine Leiden nahmen von Jahr zu Jahr zu, so daß er endlich sein Zimmer nicht mehr verlassen konnte. Aber wer ihn besuchte, empfing eine geistige Anregung von ihm. Für jeden, der zu ihm kam, hatte er ein freundliches und weises Wort. Am Aarfreitag d. I., den 3f. März, wurde er von seiner Arankheit erlöst. Am 3. April erfolgte die Beisetzung der Leiche auf dem Gottesacker von Ilford, wo vor 8 Jahren der Amtsgenoffe Brühls in Bagdad, Missionar Stern, seine letzte Ruhestätte fand. Schriftstellerisch war der gelehrte und vor allem aufrichtig fromme Mann nur in beschränktem Maß thätig. Gin von ihm hinterlassener Traktat handelt von dem Aufenthaltsort der fO Stämme. Ein .' in Briefen. (Schluß.) Goslar, den 20. Juli Ms. — . . In der kleinen Iudenschulc hatten wir nach Beendigung ihres Gottesdienstes eine freundliche und angenehme Unterredung: Br. West mit einem anständigen Juden und ich mit dem Lehrer oder Prediger anknüpsend . . Der HGrr sei gelobet, daß Gr das Leben des Königs so gnädig beschützt und erhalten hat, und auch dafür, daß man Ihm öffentlich dafür danken will! . . Für Gschwege bleibt uns nun nicht viel Zeit und vielleicht kein Sonnabend, welches doch der wichtigste Tag für uns ist. Wir sind seit Donnerstag hier . . In der Schule waren s5 oder s6 mit Ginschluß der Anaben, und Gine Frau sah ich von oben kommen . . Frankfurt a. M., den 27. Juli s86s. — . . Da Br. West nicht wohl war . . , so machte ich mich allein auf, um Herrn Goodhardt . . aufzusuchen . . Bei G. traf ich außer Poper den alten Bruder Stockfeld an, nachdem Br. Deutsch und sein Mitarbeiter Tags zuvor hier gewesen und des Morgens schon wieder abgereist waren, was mir sehr leid that . . Nachdem St., der ein recht lieber Mensch ist, und p. weggegangen waren, hatte ich eine Unterredung mit Herrn G., sagte ihm von meinem jetzigen Gingang bei manchen Juden in Hamburg u. s. w. . . Abends fuhren wir wieder zu dem l. Poper . . Vor dem Heimgehen setzte uns Herr Goodhardt eine geistige Speise vor. Gr las f. Aor. . . und sprach so schön über das „Diener Thristi und Haushalter über Gottes Geheimnisse" sein und sagte dabei nanientlich auch über die Worte: „die Seine Grscheinung liebhaben" — das sei, wie wenn eine Frau ihren Mann erwarte; sie wisse zwar, daß er erst zu der bestimmten Zeit kommen werde, aber doch denke sie, wenn sie einen Wagen fahren höre, vielleicht sei er das, vielleicht komme er schon jetzt an . . In das Gebet des HLrrn stimmten alle laut ein. Gs waren nämlich noch Schlochow und ein anderer da . . Möge der HGrr, unser gnädiger Gott und Heiland, mit Dir, W. und

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