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Dibre Emeth · 1893-01-01 · 8 (1893) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
49 (1893)
Issue
8 (1893)
Date
1893-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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aus Mangel an Kaum hatte Weggehen müssen . . Gegen Abend kam Thristlieb . . und sagte, sie seien alle voller Freude, und es herrsche nur Line Stimme u. s. w. So gnädig hat der HErr geholfen. Ihm allein die Ehre und der Dank! . . Nach der Airche mußten wir wieder Aaffee bei den lieben v. d. S.'s trinken. Da ich der in Hamburg stattfindenden Taufe erwähnt hatte, so wurde um 6 Uhr aus Anapp's Liederschatz ein auf die Herrlichkeit nach Israels Bekehrung bezügliches Lied . . gesungen, worauf ich ein Gebet, zu dem alle niederknieten, für den Taufenden und den 511 Taufenden hielt. . heute besuchte ich erst den holländischen reformierten Pastor, der mit der Iudenmission in Holland bekannt war, und dann gingen wir beide zu dem lutherischen. Dieser war auch in der Airche gewesen und bezeugte außer seiner Zufriedenheit große Teilnahme an der Sache, und wir mußten etwa \'/t Stunden bei ihm bleiben . . Soeben . . kam Thristlieb nochmals und sagte, die Thristen hier wollten das Werk unter den Juden ernstlich fortsetzen. Er hatte noch mehrere gesprochen. Den Schochet trafen wir heute nicht . . Br. West hat also wieder Not gehabt, Taufzeugen zu finden! Wie traurig! hier würden sich gewiß viele dazu bereitwillig finden lassen . . Thristlieb ist mir recht nützlich, besonders bei den Lhristen. heute abend las ich die heutigen Hamburger Nachrichten. Ts hat also schon eine Schlacht stattgefunden . .1 Die armen Menschen! Der HErr wolle sich ihrer erbarmen! Glückstadt, den 25. Mai j(859. — . . Hm l,2* 4 Uhr verließen wir das hoffnungsvolle Friedrichsstadt . . Ich reiste mit einer Engländerin, der Frau des kohlengeschwärzten Maschinisten vorne auf der Lokomotive, mit der ich christliche Gespräche haben konnte . . tier kehrte ich wieder bei der Schwester von Pastor Scharfenberg ein . . s war der Polterabend der Tochter und daher . . sehr unruhig in der Nacht. . Von meinem Ausgang unter den Juden hier kann ich so viel sagen, daß der erste, den ich auf der Straße anredete, sehr freundlich war und ruhig hörte, was ich von ihrer Rückkehr zu der reinen Quelle des göttlichen Wortes und von dem gekommenen Messias zu ihm sprach, sowie ein anderer, der Hinzukarn. Indem ich dann Herrn h. und den in seinem Hause wohnenden jüdischen Lehrer und Prediger besuchte, war ersterer zwar nach Hamburg gereist, mit dem letzteren aber, der . . die Tochter des ersteren geheiratet, hatte ich eine wohl t V2 ständige Unterredung, ruhig und geordnet, wie früher, und erhielt, als ich endlich . . wegging, eine Einladung, wiederzukommen . . Elmshorn, den 30. Mai {85$. — . . In der Airche dauerte es von 2—V25, denn auch ein Missionszögling aus Hermannsburg redete lange. Nach der Airche gingen wir zurück zu Pastor Siewers . . Bei S. waren noch mehrere, die mich sprechen wollten, beisammen . . Am Sonnabend war ich über zwei Stunden . . bei den Juden. Einige benahmen sich ordentlich, einer sehr häßlich. Doch will und muß ich heute noch einmal im Namen des HErrn hingehen. Er wolle in Gnaden mit mir sein und sich aller, besonders jenes bösen Menschen,

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