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Dibre Emeth · 1893-01-01 · 7 (1893) · page 4

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Journal
Dibre Emeth
Volume
49 (1893)
Issue
7 (1893)
Date
1893-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Bibellesen, Beten und Lasten nicht. Du mußt den Ungehorsam gegen die Vorschrift Iehovahs: „Das ist mein lieber Sohn. Den sollt ihr hören!" in Gehorsam verwandeln, mußt Dich vor Jesu beugen und sein Szepter küssen. Das allein ist der Weg zum f}eil für den einzelnen und für die Gesamtheit. Jeder andere Weg ist ein Irrweg. Ts ist des Heilands Vorrecht, die bekümmerten Seelen zu trösten, die zerstreuten Schafe zu sammeln. Dem Saulus, der Christum haßte, wurde gesagt: „Ts wird Dir schwer werden, wider den Stachel zu locken." Möchte es Tuch, Ihr Rinder Israels, die Ihr jetzt noch widerstrebet, schwerer und immer schwerer, ja, unmöglich werden, dem Antriebe des göttlichen Geistes Widerstand zu leisten! Tin anderer Messias steht Tuch nicht in Aussicht. Nehmet den an, welcher ebensowohl den Verheißungen Turer Propheten wie der Sehnsucht Tures Herzens entspricht : Iesum von Nazareth! Vas 85. Jahresfeft der L. J.-M. Am 4,. itlcri wurde die diesjährige Hauptversammlung der „London Jews’ Society“ mit einem Gottesdienst eingeleitet, bei welchem der Bischof von Sodor und Alan über Rom. \[ predigte. Am folgenden Tage vereinigte man sich zunächst zu dem üblichen Frühstück und hörte hierbei eine Ansprache von Prediger Smith. Bei den öffentlichen Verhandlungen, welche sich an diese Zusammenkunft anschlossen, traten zahlreiche Redner auf. Die Vorlesung des Jahresberichts wurde unterlassen, da alle Teilnehmer einen gedruckten Auszug aus demselben erhalten halten. Wir werden nach unserer Gewohnheit erst in einer späteren Nummer von der Arbeit der Gesellschaft im letzten Jahre berichten und geben hier nur einige Mitteilungen aus vier von den sieben Festreden. Der Präsident, Sir John Rennaway, verbreitete sich über die Beweggründe zur Iudenmission und die Mitte!, welche die Gesellschaft bei ihrer Arbeit anwendet (Iugendunterricht, ärztliche und predigtthätigkeit). Tr wünschte, daß immer ein geborener Christ und ein proselyt zusammen ausgesandt werden könnten, um sich gegenseitig zu unterstützen. Bei einer Übersicht über die Missionserfolge wies er u. a. darauf hin, daß I)r. Tllis in Warschau 78 Taufen vollzogen habe. Dann gedachte er der Bemühungen um zeitgemäße Verbesserung der Missionsschriften der Gesellschaft. Bei dieser Arbeit ist namentlich der Prediger Williams beteiligt. Von großem Nutzen für die Trweiterung des Rreises der Missionsfreunde waren die von der Gesellschaft veranstalteten Palästinaausstellungen. (Tine solche fand während der ersten Maiwoche in London statt und erfreute sich eines starken Besuches.) Zum Schluß erwähnte der Redner, daß sich die finanzielle Lage gebessert habe. Man verdankt dies dem Trlös aus dem Verkauf der Berliner Thristuskirche. Nach Abzug der Rosten erhielt die L. I. M für dieselbe JO 280 £. Die Gesamteinnahme betrug i. I. J892 4J3J2, die Ausgabe 38 658 <£. Tiner der späteren Redner, Missionar Bachert aus Hamburg,

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