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Dibre Emeth · 1893-01-01 · 5 (1893) · page 5

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Journal
Dibre Emeth
Volume
49 (1893)
Issue
5 (1893)
Date
1893-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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37 des Geistlichen. Gr wandte sich mit folgenden Worten an den Kranken, einen Jäger: „Sie wissen, daß Sie sterben müssen, aber Sie haben auch gehört, daß es einen Gott giebt, ohne dessen Willen kein Haar von unserm Haupte fallen kann. Es ist Ihnen auch gepredigt worden von einem Heiland, der für uns gestorben ist, und von dem wir Vergebung der Sünden haben müssen. Glauben Sie das alles?" Der Sterbende nickte. Bald nachdem er durch dies Zeichen seinen christlichen Glauben bekannt hatte, verschied er. Oer wackere Arzt hatte ihm mit seinen Worten eine Medizin gegeben, die ihn ruhig sterben ließ. Ein Missionarsleben in Briefen. (Fortsetzung.) London, den (8.) (0. Sept. \858. — . . Ich habe mich über . . sein Gebet für mich recht gefreut. Möge unser himmlischer Vater und unser Heiland ihm seinen heiligen Geist, als den Geist der Gnade und des Gebets, reichlich mitteilen und ihn durch denselben recht beten lehren und ihn sein Lebenlang dazu stets recht ermuntern und antreiben, da wir ja durchs Gebet alles, was uns gut ist, erlangen und alles Übel abwenden und in Gutes verwandeln können . . Am Dienstag war die Versammlung der Kirchlichen Missionsgesellschaft. Dieselbe wurde mit Gebet und Lesung von ps. sowie dein Gebet des HGrrn eröffnet, welches letztere ich aber wirklich nicht mitbeten konnte, denn der Anblick sovieler Tausende . . und das laute Ginstimmen in dies Gebet aller Gebete benahm mir die Sprache, und Br. Lange ist es auch so gegangen . . Am folgenden Tage war das Iahresfest der Bibelgesellschaft, bei welchem ich den Veteran der Bibelverbreitung, den ehrwürdigen Dr. pinkerton, . . erblickte. Auch diese Feier wurde mit einem . . Gebet eröffnet, und zwar zum erstenmal, da man sich seither, weil das Komitee aus vielen Arten Christen besteht, nicht darüber hatte verständigen können. Aus Freude darüber hatte ein Herr \ £ als Beitrag gegeben. Als wir einige Stunden da gewesen waren, mußten wir die Halle verlassen, um bei unserm Komitee zu sein. Hier wurden wir (Moritz, Poper, Graf, Lange und ich) bewillkommt und gaben einige Auskunft über unser Werk . . Gs war uns merkwürdig, daß bei der Jahresfeier unserer Gesellschaft und bei den andern Versammlungen mehrere Frauen ihre Arbeit mitgebracht hatten, strickten, häkelten und nähten . . Am Mittwochabend waren wir in palestine-place, wo die Anstalt ist, nebst mehr als ^00 Personen . . Ich traf da auch einige junge Juden aus Polen. Den Donnerstag hörten wir eine predigt für unsere Gesellschaft von einem proselyten Namens Cohen, den ich sehr lieb gewonnen habe . . Heute war eine arme Person aus Warschau bei mir, die bei unserer Jahresfeier gewesen war. Sie möchte gerne eine Stelle als Gouvernante haben, sprach sogar davon, als Dienstmädchen gehen zu wollen, wenn sie das Erforderte leisten könnte . . Den \2. Mai. Nachdem ich erst gestern die gewünschte Unter-

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