Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 49 (1893)
- Issue
- 4 (1893)
- Date
- 1893-01-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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..20 werden wir wahrscheinlich erst künftigen Dienstag sehen. Bei meiner gestrigen Ankunft fand ich schon eine Einladung für den nächsten Freitag . . zu einem großen Mittagessen vor . . . Eine Rede werde ich gewiß halten müssen den 7., bete daher, wie überhaupt, so besonders in dieser Einsicht für mich. Der HErr ziehe uns nur immer mehr zu sich und an sich, daß wir in Seiner Gemeinschaft, im Licht und in der Wahrheit wandeln! London, den 8. Mai (858. — Lobe den HErrn, meine Seele, und was in mir ist Seinen heiligen Namen! Lobs den HErrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er Dir Gutes gethan hat! Mit diesen Worten muß auch ich mein Schreiben an Dich . . anfangen und hätte es am liebsten gleich gestern, nach der Rückkehr von der Jahresversammlung, gethan, wenn die Zeit mir's gestattet hätte . . Auch heute sind wir schon ((—5 englische Meilen weit zur Airche gewesen und haben eine durch ein Stipendium von £ 5 gestiftete predigt über die Juden gehört, welche 5 £ voriges Jahr der l. Bruder M' Eaul für seine predigt erhielt. Nun muß ich Dir dann sagen, daß ich gestern . . bei der großen Versammlung unserer Gesellschaft (wobei vielleicht -(—500 Prediger und im ganzen zwischen 3 und -(000 Personen . . zugegen waren) eine Rede von etwa 23 Minuten (ich sollte nur 20 Minuten sprechen) gehalten habe und der HErr mir gnädiglich beigestanden hat . . Der HErr sei von Herzen dafür gelobet und gepriesen! . . Der erste Redner war der Bischof von London, ein sehr ernster, netter Mann, welchen ich schon bei 2 andern Gesellschaften gehört hatte; diesmal saß ich nicht weit von ihm. Nach dem Bischof. . sprach ein Prediger M' Neil . . Dann mußte ich reden . . Herr Goodhart hat uns . . auf den (8. zum Mittagessen eingeladen . . Donnerstag, Himmelfahrt, wird abends die predigt für die hiesige Anstalt und Freitag das Meeting sein. (Forts, folgt.) Den Armen wird das Evangelium gepredigt. Mist. Zaus zu Aodakal in Malabar schreibt von den Heiden, welche dort in den letzten Zähren zu Hunderten auf die Taufe vorbereitet wurden: „Die Leute, welche zu uns übertreten, kommen freilich nicht immer mit dem bestimmten Verlangen nach Heil und Seligkeit oder um des Herrn Zesu willen. Solcher Taufbewerber giebt es nur wenige. Bei den meisten kann man nur ein Verlangen nach etwas Besserem für Leib und Seele wahrnehmen. Sie sind äußerlich und innerlich bankrott, und das Leben im Heidentum ist ihnen entleidet. Da ihnen die heidnische Religion in dieser trostlosen Lage rein garnichts bietet als den Hinweis auf ein starres, kaltes Geschick, so wenden sich diejenigen, welche eben einen Zug, eine Sehnsucht nach Rettung aus ihrer Lage spüren, . . denen zu, welche den lebendigen Gott und seinen Sohn Zesum Thristum bekennen und zu ihm auch andere einladen. Gewöhnlich überlassen sie sich bedingungslos unserer Leitung, indem sie erklären, alles thun zu wollen, was wir sagen, im festen Glauben, daß wir ihnen nach Leib und Seele fürs Beste sorgen und