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Dibre Emeth · 1893-01-01 · 4 (1893) · page 4

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Journal
Dibre Emeth
Volume
49 (1893)
Issue
4 (1893)
Date
1893-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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28 wir noch etliche, andere kamen noch dazu, und wir hatten nun ein ruhiges und, wie ich hoffe, nützliches Gespräch von \ % Stunden mit mehr als 6 Personen, unter denen einige ältere, sowie ein jüngerer sich so lange ruhig mit uns unterhielten. Der HErr wolle das Gesprochene aus Gnaden an ihnen allen segnen! 2 junge Leute, die wir nachmittags anredeten, benahmen sich auch sehr gut, und da ich ihnen beim Weggehen einen Traktat gab, so sah ich, wie sogleich aus dem Hause gegenüber ein anderer schnell zu ihnen lief in das Haus, wohin sie sich zurückgezogen hatten. Forts, den 6. Sept. Mit einigem innern Widerstreben, weil es der Tag des HErrn ist, nehme ich die Feder in die Hand. Weil Du aber sonst diesen Brief erst am Dienstag erhalten würdest und ich ja auch nur über Angelegenheiten des Reiches Gottes mich mit Dir unterhalten will, so wolle der HErr es mir nicht als Sünde zurechnen . . Spitta predigte über das Evangelium einfach, aber erbaulich. Die Seligkeit der Jünger Jesu — tz worin sie besteht, nämlich darin, daß sie Iesum als ihren Heiland sehen, der ihre Gerechtigkeit und Araft ist; 2. was diese Seligkeit hindert, nämlich das eigengerechte Selbstvertrauen, wie bei den Schriftgelehrten; 3. was sie fördert, nämlich das Sitzen zu den Füßen Jesu wie Maria . . Abends. Wir waren bei Spitta und fanden ihn sehr freundlich, auch lud er uns auf heute abend ein, was wir aber ablehnen mußten . . Wir waren auch bei dem Seiler, der mir beim Weggehen wünschte, der HErr IEsus wolle feine durchgrabene Hand auf mich legen . . Berlin, dep 9. Sept. J857. — . . heute haben wir unsere Ronferenz gehabt. Es waren unserer zusammen J7 und die Mitteilungen vielfach erfreulich. Diesen Abend um 5 Uhr war die erste Versammlung des ev. Bundes (der ev. Allianz). Die große Airche enthielt Hunderte, ja, Tausende. „Ein' feste Burg" folgte nach einem schönen Ehorgesang und dann Gebet in deutscher, französischer und englischer Sprache . . Nächsten Dienstag kommt die ^udenfache vor . . Berlin, den (5. Sept. {857. — . . Wenn ich Dir sage, -aß ich gestern von morgens (0 bis abends ,(0 Uhr fast fortwährend außerdem Haufe und bei drei langen Versammlungen war, dann wirst Du mich gewiß entschuldigen, denn ich kam ganz erschöpft nach Haus. Am Freitag waren unser etwa fOOO Personen, darunter über 600 Prediger, in Potsdam beim Aönige, der sehr freundlich war. Von einer schönen englischen predigt, die ich, außer einer deutschen, heute hörte, will ich Dir nur den Text sagen. Er war aus dem Hohenlied: „Ein solcher ist mein Freund!" London, den >. Mai!858. — . . Gnade, Barmherzigkeit und Friede sei mit Dir . .! Aus der Überschrift wirst Du schon ersehen, daß der HErr, unser großer und allmächtiger Gott, uns glücklich über das große Wasser und hierher gebracht hat, wo wir . . von dem lieben Bruder Reichardt . . mit Freuden bewillkommt wurden . . heute gingen wir zuerst zu den lieben M' Eauls, wo unsere Ankunft sehr große Freude verursachte . . Von da gingen wir ins Gesellschaftshaus. Aapitän L. war sehr freundlich . . Den hrn. Goodhart

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