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Dibre Emeth · 1891-01-01 · 11 (1891) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
47 (1891)
Issue
11 (1891)
Date
1891-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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83 Gehen wir nun nach Asien hinüber, so arbeiten in Kleinasien und zwar in Smyrna zwei Kolporteure, die auch Sonnabends und Sonntags Gottesdienste abhalten. Sie werden von dem eben genannten Bukarester Missionar, der früher in Smyrna angestellt war, beaufsichtigt, soweit dies auf schriftlichem Wege möglich ist. — Ls folgen Palästina und Syrien. In Jerusalem fand Miss. Kelk, von einer Urlaubsreise zurückkehrend, sieben Taufbewerber vor. Die mündliche predigt und die Schriftenverbreitung unter der dortigen, immer mehr anwachsenden jüd. Bevölkerung nahmen ihren ungehinderten Fortgang. 3m Missionskrankenhaus fanden \0ty3 Israeliten Aufnahme. Sogar der Gberrabbiner von Haifa begehrte und fand hier ärztliche Hilfe. In Jaffa besitzt die Mission einen im Bazar der Stadt liegenden Buchladen, der mit folgender Inschrift aus Hosea 6, \ versehen ist: niiTP b** »"DTttftn Mancher vorübergehende Israelit wird durch diese Worte bewogen, sich mit dem Missionsarbeiter in ein Gespräch einzulassen. Don Safed meldet der von dort gebürtige Miss. Friedmann eine Abnahme des Fanatismus. Dagegen hatte man in Damaskus unter demselben zu leiden, erfuhr aber auch sonst noch manche Hemmungen. Line solche war die Cholera. — was die Verkündigung des Evangeliums unter den Juden Persiens auszeichnet, ist ihre Ähnlichkeit mit der apostolischen Iudenmission. Miss. Norollah predigte in vielen Synagogen. Vgl. Ap.-G. ^3, \5; \7, \ ff. Wie in Ispahan und Teheran, so konnte er auch in anderen Städten manches Vorurteil verscheuchen. Unter den Missionsplätzen Afrikas gedenkt der Jahresbericht an erster Stelle Algiers, der Hauptstadt der französischen Kolonie Algerien. Mit staunenswerter Beharrlichkeit arbeitet hier Miss. Goldenberg unter den \5 000 jüd. Bewohnern der Stadt. — Im Sultanat Marokko wird den Juden von Mogador aus das Evangelium gepredigt. Unter den Schwierigkeiten, mit denen der dortige Missionar zu kämpfen hat, tröstet er sich mit Gal. 6, 9- — Liner der Missionsarbeiter in Tunis konnte auf einer Missionsreise im Hause eines Rabbiners wohnen. Lin anderer Rabbiner nahm ihm seine Schriften: aus der Hand, um sie selbst anzubieten und zu empfehlen. Infolgedessen war der Vorrat bald erschöpft. — In Alexandrien taufte Miss. Lotka einen abessinischen Juden (f. „D. L." \89\, 5- \6). — Abessinien, wo in Djenda, Alafa, Gorgora und Sakalt eingeborene proselyten als Prediger und Lehrer angestellt sind, leidet immer noch unter schwerer Hungersnot (a. a. O. S. H0). Miss. Argawi ist davon überzeugt, daß der HLrr sein Königreich unter den Falaschas wieder aufrichten werde. Zum Schluß sei noch erwähnt, daß die L. I. M. im abgelaufenen Berichtsjahr 37 8^ Lstr. eingenommen und 357^7 Lstr. ausgegeben hat. Die größte Gabe eines Einzelnen waren 2000 Lstr., die ein ungenannter Freund spendete. _ Jm Lande Immanuels. XI. Sebastlje und Djenin. Es war 8 Uhr geworden, als ich, begleitet von bcu Segenswünschen des lieben Missionars F., voll Nablus schied. Meill Mukari.

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