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Dibre Emeth · 1885-01-01 · 6 (1885) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
41 (1885)
Issue
6 (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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werden, unserm herrlichen Heerführer folgend, am Ziele des. Laufes anlangen und unsere Hand auf den Preis legen, der uns dort erwartet, und den er selbst mit seinem Blute uns erworben hat. Kleine Missionsjeitung. Am 25. Januar wurde ein Missionsgottesdienst in der Hauptkirche zu Manchester gehalten. Die Teilnahme an demselben war eine ungewöhnlich große. Man schätzte die anwesenden Juden auf 3—400. Ein alter Jude aus Rußland erklärte im Gespräch mit einem Missionar: „Es wird eine Zeit kommen, wo alle Juden Jesum als ihren Messias annehmen werden. Ich glaube, daß wir für unsere Sünden, besonders für die Verwerfung unseres Messias leiden müssen." — Ein von Prof. Cassel in Berlin getaufter Israelit schreibt: „Ich fühle, daß ich ein anderer und besserer Mensch bin. Christus ist mein Vorbild. Ich strebe darnach, nicht nur Christ zu heißen, sondern es in Wahrheit zu sein. Ich lese täglich das Evangelium meines himmlischen Erlösers. Es war der feierlichste Augenblick meines Lebens, als ich in die christliche Kirche ausgenommen wurde." Im März erhielten drei Erwachsene und ein Kind die heilige Taufe — „unabhängige Menschen, wie fast alle, die in den letzten Jahren in der Christuskirche den Weg aus der Weissagung in die Erfüllung gegangen sind". — Missionar Pick in Straßburg unterrichtet zwei junge Jüdinnen, die in seinem Hause wohnen. Der einen wünscht der Vater in einem an sie gerichteten Briefe, sie möge die schönen Worte des guten Hirten fleißig lesen und beachten, wie er Kinder liebe und zu sich rufe. Der anderen drückt er seine Freude darüber aus, daß sie ihren Erlöser, Jesum Christum, gefunden habe. „Mögen er und seine heiligen Vorschriften Dir nie verloren gehen! Ich weiß, welches Glück es ist, ihn zu finden und von ihm gefunden zu werden." — Mit Hilfe von 2 Proselyten hat Miss. Ginsburg in Mogador (Afrika) Mc Cauls „Alte Pfade" in die Landessprache übersetzt. Das Buch ist dadurch für alle afrikanischen Juden von Marokko bis Palästina verständlich geworden. Nach dem Neuen Testament giebt es kaum eine bessere und der Verbreitung würdigere Schrift als die „Alten Pfade". Kein gläubiger Jude kann sie lesen, ohne zuzugestehen, daß Jesus der Messias ist. Am 8. Februar hatte Ginsburg die Freude, vier Kinder Abrahams in die Kirche aufnehmen zu dürfen. — In Abessinien haben die eingeborenen Misfionsarbeiter unter den Falascha-Juden gute Dienste

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