Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 40 (1884)
- Issue
- 5-6 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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81 ihrer Ahnen, Abrahams, Isaaks und Jakobs, welche gesegnet waren von dem ewigen Gotte, und in welchem sie stolzirten mit ihrer Weisheit, daß ihnen das Gesetz vom Sinai gegeben, und der durchschaute ihre große Hartnäckigkeit und ihre Geneigtheit, in Glück und Wohlstand zu verlassen den lebendigen Gott, ihren himmlischen Vater, und sich neue Götter zu erkiesen: die Liebe zum Gelde und die Beherrschung ihrer armen Brüder durch Wissenschaft und Mammon. 10. Den Mann, welcher alles das in sich vereinigt, haben wir nach sorgfältigem Forschen in allen Gcschichtswerken unseres Volkes, der Kinder Israels, gefunden nur in JesuS von Nazareth, welcher getödtet worden ist in Jerusalem vor der Zerstörung unseres letzten Tempels. 11. Die Weisen Israels unter seinen Zeitgenossen konnten noch nicht fassen und begreifen seine Lehre und den heilsamen Zweck, den er für seine jüdischen Brüder im Auge hatte, nämlich den Nachdruck zu legen auf Beobachtung der auf Kopf und Herz bezüglichen Gesctzesvorschriften und nicht auf die Kleinigkeiten äußerer gesetzlicher Handlungen, welche bestimmt find, nach Ort und Zeit und dem politischen Zustand der Juden zu wechseln. Wir, die gegenwärtig im Jahr 5644 lebenden Juden, erst wir können mit Bestimmtheit sagen, daß Er, Jesus, nur Er das wahre Heil seiner Brüder gesucht und Frieden allen ihren Nachkommen entboten hat. 12. Darum verpflichtet uns die Macht unserer Liebe zu unseren israelitischen Brüdern, den Namen dieses Jesus, unseres Bruders, heilig zu halten und mit Ehrfurcht zu behandeln; wir sollten mit Hingabe lernen, seine heiligen, in Liebe und Wahrheit gesprochenen Worte, wie sie in den Evangclicnbüchern niedergeschrieben stehen, sollten sie einschärfen unfern Kindern in ihren Schulen, davon reden, wo nur immer in menschlicher Gesellschaft wir uns befinden, wir sollte» die Evangelien aufnehmen wie einen Segen in unsere Häuser und sie vereinigen mit all den heiligen Schriften, die uns zum Segen hinterlassen worden sind von unfern wahren Weise» in allen Geschlechtern. 13. Wir hoffen zuversichtlich, daß die Worte unseres Bruders Jesus, welche vordem zu unseren israelitischen Brüdern in Gerechtigkeit, Liebe und Mitleid geredet worden sind, Wurzel schlagen 6