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Dibre Emeth · 1883-01-01 · 3-4 (1883) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
39 (1883)
Issue
3-4 (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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51 Das Elend der Juden kann eben nur durch Wechsel der Religion und Vermischung der Rasse behoben werden; alles Andere dürfte sich als Quacksalberei beweisen. Am Raschesten kann das Ziel durch Mischehen, durch den dieselben vorbereitenden Austritt aus der! jüdischen Religion und durch Einführung unserer in's Leben tretenden Kinder in die Hauptrcligion des Landes erreicht werden. Der Religionsübertritt erwachsener Individuen hat oft unverkennbare Schwierigkeiten. Um so mehr kann und soll das kommende Geschlecht dazu auserkoren werden, den massenhaften Austritt aus dem Judenthnm bis zur allmählichen Erschöpfung desselben durchzuführen.. Das Aufgehen des Judenthums in die anderen Völkerschaften wird aber neben der Ruhe, die es jenem bringt, auch für diese von wesentlichem Vortheile begleitet sein. Der jüdische Stamm besitzt unleugbare und allerseits anerkannte geistige Fähigkeiten, die er als eine beachtenswerthe Mitgift den Völkern, in denen er aufgehen dürfte, mitbringt, so daß das Menschengeschlecht durch die Verschmelzung mit den Juden nur gewinnen würde. Gerade aber die Zeit einerseits der Aufklärung und andererseits die der zwingenden Beweise durch die antisemitischen Ereignisse eignet sich dazu, die hier gemachten Vorschläge zu beherzigen und durchzuführen.« Bis hierher die beiden jüdischen Schriftsteller. Ihre Ausführungen sind bemerkenswerth. Der eine will um jeden Preis die Juden als eine Besonderheit erhalten, der andere will sie um jeden Preis mit ihrer Umgebung verschmelzen — beide sind aber darin eins, daß cs aus die bisherige Weise nicht weiter geht, sondern auf den gegenwärtigen Wegen den Juden lauter Verderben erwächst. Der Erstgenannte hat Recht, daß wenn die Juden eine nach Geist und Leib von ihrer Umgebung verschiedene Gemeinschaft bleiben wollen, sie auf die Dauer nicht mehr werden im Frieden in den Ländern der anderen Völker wohnen können, sondern dann die Auswanderung für sie zur Nothwendigkeit werden wird. Der Zweitgenannte, so oberflächlich sein und übrigens auch seines Widerparts religiöses Denken ist, hat darin Recht, daß wenn die Juden im Ernst Bürger eines Staates mit den anderen Landesbewohnern sein wollen, ihnen nichts Anderes übrig bleibt, als leiblich und geistig mit ihnen sich zu verschmelzen. Ein Drittes giebt cö in der That nicht; und daß jetzt aus der Mitte der 4*

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