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Dibre Emeth · 1883-01-01 · 1-2 (1883) · page 24

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
39 (1883)
Issue
1-2 (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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24 Kein Stillstand ist eingetreten. Kehren etliche der Juden, welche die Verbindung mit der Mission angeknüpft haben, nach Rußland zurück, so kommen desto mehr neue in Jerusalem an. Auf dem Sanatorium arbeiten zwischen 70—80, darunter mehr als 50 Familienväter. Auf ihren Vorschlag bilden drei derselben einen Vorstand, der es Missionar Friedländer berichtet, wenn ihn Jemand zu sprechen wünscht, worauf dann erst der Missionar im Sanatorium erscheint und sich so manche Stunde seiner kostbaren Zeit erspart. Den Gottesdiensten im Sanatorium wohnten einige Male über hundert jüdische Personen bei. Allgemein wächst unter diesen Juden das Verlangen, daß die Mission Ackerbaukolonieen gründe, welche unter ihrer Leitung stehen. Das Vertrauen dieser Juden zu ihren getauften Brüdern bleibt dasselbe, sie fühlen sich mit ihnen als ein Volk. Die Jerusalemer Rabbinen haben eine andere Art Baun, den sogen. Jssur, über die in der Pflege der Mission stehenden Inden verhängt und schädigen dieselben, wo sic können; eine Frau ist mißhandelt worden. Dafür sind aber drei ältere, sehr geachtete Männer als Arbeiter im Sanatorium eingctreten, um allen zu zeigen, daß sie sich aus dem Jssur nichts machen. Die Londoner Gesellschaft hat 8000 Mk. an Geld nnd zur Unterstützung der Marmore einen Hilfsarbeiter, Benzion Friedman«, der selbst eine Feucht der Jerusalemer Mission ist, aus London gesandt. Eine Familie Gebhard in Jerusalem hat ein kleines Haus der Mission zur Verfügung gestellt, und eine in der heiligen Stadt ansässige Schweizerin die Verfügung getroffen, daß nach ihrem Tode aus dem Erlöse ihres Hauses und sonstigen Eigenthumes künftig kleine Kirchen in jüdischen Kolonieen unter christlicher Leitung errichtet werden sollten. Von den abessinischen Missionaren. Die eingeborenen abessinischen Missionare, welche unter den Falaschas ihres Landes arbeiten, sind weiter eifrig bemüht, das Evangelium unter den schwarzen Juden des Landes zu verkündigen. Ein Brief Sanbatus aus Asseso vom 4. Mai 1882 an Missionar Flad theilt Manches von ihren letzten Erfahrungen mit. Am Besten lassen wir sie selbst reden und bringen daher Auszüge

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