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Dibre Emeth · 1883-01-01 · 1-2 (1883) · page 23

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
39 (1883)
Issue
1-2 (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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23 führt jene Juden dazu, nach dem Glauben zu fragen, der solche Früchte bringt, dem Christcnthum nachzuforschen, wahres und falsches Christenthum zu unterscheiden und schließlich sich es selber zu sage», daß, wenn ihnen geholfen werden solle, nur jene Christen, die glauben und lieben wie die Jerusalemer Missionare, ihnen helfen können. Wahrlich, das sind wunderbare Dinge, und führt zur Anbetung eines Gottes, der so unter den Menschen regiert. Wir aber wollen Genossen der Freude unserer Jerusalemer Missionare sein; denn was sie erleben, erleben sie nicht für sich allein, sondern für das ganze Reich Christi. Daß wir nun betend hinter den Jerusalemer Arbeitern stehen müssen, werden wir uns wohl schon selbst gesagt haben; aber Mancher wird auch vielleicht gern ihnen die äußeren Sorgen erleichtern helfen. Wer das will, der sende nur seine Gabe an den Herausgeber des Blattes (Pastor de lc Roi, Breslau, Paradicsstraße 24), er wird sie mit Freuden in die heilige Stadt schicken. Zum Schlüsse aber drängt es wie von selbst zu dem Worte des heiligen Sängers, der da bekennt und betet (Ps. 102, 14—17): Du wollest dich aufmachen und über Zion erbarmen, denn cs ist Zeit, daß du ihr gnädig seist, und die Stunde ist gekommen. Denn deine Knechte wollten gerne, daß sie gebauet würde, und sähen gerne, daß ihre Steine und Kalk zugerichtet würden. Daß die Völker den Namen des HErrn fürchten, und alle Könige ans Erden deine Ehre, Daß der HErr Zion bauet und erscheinet in seiner Ehre. Nachschrift. Soeben kommt Nr. 5 der »Nachrichten aus Zion« an. Gerade an dem Tage, wo die neue Wohnungsmiethe bezahlt werden mußte, traf die Post mit über 2000 Mk. ein, so daß die aüerdringendsten Bedürfnisse befriedigt werden konnten. Aber einige der in Häuser Einqnartiertcn waren bereits von den Wirtheu ausgewicsen worden und hatten eine Nacht unter freiem Himmel zugebracht. In der letzten Stunde also erschien die Hilfe des treuen Gottes. Für 112 ist die Wohnungsmiethe bezahlt worden. Der verflossene Monat weist die Summe von 9000 Mk. an Liebesgaben auf, schließt trotzdem aber mit einer Schuld von 6450 Mk.

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