Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 37 (1881)
- Issue
- 9-10 (1881)
- Date
- 1881-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2554541-2554868-2554874--07678-2563696- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
155 Miss. Jffland wendete sich darauf zu ihucn mit folgenden Worten: „Ihr habt init eurem Bekenntnisse Recht, aber ich will euch das ganze Geheimniß entdecken: Der Grund, warum der Gott Israels euch verfolgen läßt, ist dort zu lesen, wo Gott der HErr euch durch Moses «»redet (2. Mos. 23, 21. 22), da er euch gebietet, der Stimme feines Engels, den er euch gesandt hat, zu gehorchen, das ist der Messias Jesus Christus, von dem Gott spricht: „Hüte dich vor seinem Angesicht und gehorche seiner Stinimc und erbittere ihn nicht; denn er wird euer Ucbertreten nicht vergeben, und mein Name ist in ihin. Wirst du aber seine Stimme hören und thun alles, was ich dir sagen werde, so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widerwärtigen Widerwärtiger sein." Und ihr sollt ein für alle Male wissen, daß, so lange ihr euch weigert, der Stimme dieses Engels, des Messias Jesus zu gehorchen, von dem hier geschrieben steht: „Er wird euer Ucbertreten nicht vergeben", und Jesaia 53, 11: „Durch sein Erkcnntniß wird er, mein Knecht, der Gerechte, Viele gerecht machen, denn er trägt ihre Sünde", und von dem cs hier heißt: „Mein Name ist in ihm", und der Jer. 23, 6 genannt wird „Jchovah, unsere Gerechtigkeit", so werdet ihr nicht allein keine Vergebung eurer Sünden erlangen, sondern werdet von euren Feinden verfolgt werden, und der Heilige leidet cs." „Die Juden haben Wind gcsäet, nun ernten sie Sturm", bezeugt Miss. Pick in Straßburg und fügt hinzu: „Ans diese Weise sollen sie es jetzt nun lernen, daß sie noch in der Verbannung sind und keinen Frieden finden werden, bis sie sich wieder zu ihrem Gotte wenden." Das alles trat dem Miss. Mamlock jüngst so recht im französischen Hafen Havre vor die Seele. Er ging dort an Bord eines Dampfers und mußte daselbst viele Nationen, durch Auswanderer vertreten, erblicken, und zwar waren es große Schaarcn von Inden. Sic kamen aus Rußland und Polen, aus Deutschland und Holland, aus Serbien, Oesterreich nyd Ungarn und verschiedenen Theileu des Ostens und andern. Ländern. Da der Missionar eins dieser Schiffe überblickte, stellten sich diese Juden ihm als lebendige Zeugen der Wahrheit des göttlichen Wortes