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Dibre Emeth · 1881-01-01 · 7-8 (1881) · page 9

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
37 (1881)
Issue
7-8 (1881)
Date
1881-01-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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105 Bemühungen nicht ungünstig ausgenommen hat, und daß 2 Katechumenen vorhanden sind. Juden haben überdem den Gottesdienst besucht. 2 jüdische Kinder besuchen die Sonntagsschule. Die meisten Juden besitzen ein Neues Testament; einer rühmte sich, er habe es sich ordentliche Mühe kosten lassen, „sich eine schöne und kostbare Ausgabe zu verschaffen". Kentucky. In Hendersou besuchen nach der Mittheilung des Prediger Pringle die jüngeren Juden gelegentlich seine Gottesdienste. Besondere Predigten sind für sic gehalten und Traktate unter ihnen verbreitet worden. Ein Katechumen ist vorhanden, und andere Juden legen ein größeres Interesse an den Tag. In einer anderen Stadt sind Schriften über den Messias und Gebetbücher verbreitet und ein Katechumen getauft worden. Missisippi. In Grenada besucht die größere Zahl der Juden den Gottesdienst, besonders an den Festtagen, 4 jüdische Kinder auch die Sonntagsschule. Englische, deutsche und hebräische Traktate sind unter ihnen verbreitet worden. In Jackson hat Rev. Tucker unter seinen Abendmahlsgenossen 7 frühere Juden, welche zwei Familien augehören; zwei derselben sind auch Lehrer in der Sonntagsschule. Nord-Carolina. Pred. Busch in Lenoir hat zu bemerken Gelegenheit gehabt, daß der von ihm ansgestreute Same nicht vergeblich gesäet worden ist. In einer anderen Stadt sind mesfianische Traktate verbreitet worden, und Juden besuchen zicinlich regelmäßig den Gottesdienst. Süd-Carolina. Prediger Clute kennt etwa 150 Juden in Sumpter, dieselben nehmen eine gesellschaftlich sehr vortheilhafte Stellung ein. Aus ihrer Mitte sind in den letzten 12 Jahren ein Generaladjutant, ein Oberrichter und ein Gouverneur von Süd - Carolina hervorgegangen. Ihre Ansichten vom Christenthum scheinen mindestens von Borurtheilen frei zu sein. Obgleich sic wohlhabend sind, haben sie keine Synagoge. Besuche erhalten sie von einem Vorbeter, der, wenn er kommt, immer die Gottesdienste der Kirche besucht, und „ich habe ihn das Morgengebct durchbeten sehn, ohne

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