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Dibre Emeth · 1881-01-01 · 7-8 (1881) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
37 (1881)
Issue
7-8 (1881)
Date
1881-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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104 viele Juden. Einige haben sich christinnisirt, mit anderen bin ich ziemlich gut bekannt und ich werde in Zukunft mich um dieselben ernstlicher bemühen." West -Michigan. Hier sind bis jetzt erst zwei Städte erreicht. In der einen zeigen die Juden eine gewisse Zuneigung zur bischöflichen Kirche, offenbar in Folge des liturgischen Gottesdienstes derselben. In der andern ist der Rektor in freundschaftliche Beziehungen mit ihnen getreten, und seine Gespräche über Christenthum, wie die Schriften, .die er ihnen gab, haben freundliche Aufnahme gefunden, sodaß die Israeliten denn auch zu seinem Gottesdienste kommen. Er fügt hinzu: „Es ist mir eine große Freude, daß die Juden so zugänglich sind, besonders wo ihre Zahl eine kleine ist; denn in einem solchen Falle fürchten sie sich weniger vor einander." West-Virginien. Aus Point-Pleasant berichtet Pred. T. M. Lach von einigen wenigen Juden, die alle gegen das Christenthum ziemlich freundlich gesinnt sind und die Kirche besuchen. Traktate werden unter denselben vertheilt und ihnen Besuche abgestattet. Auch in Fairmont wohnen, wie Pred. G. A. Gibbons mittheilt, Juden dem Gottesdienste bei. Eine besondere Predigt ist für dieselben gehalten worden und ganz sichtlich unter ihnen ein Geist des Fragens erwacht. Südliche Diözesen. Alabama. Der Rektor einer Stadt dieses Staates berichtet, daß einige, besonders junge Juden, wenn auch unregelmäßig, seine Kirche besuchen. Eine besondere Predigt wurde für sic gehalten, der persönliche Besprechungen folgten. Mehrere jüdische Kinder haben regelmäßigen christlichen Unterricht in der Sonntagsschule erhalten. Pred. W. A. Stickney unterhält freundlichen Verkehr mit mehreren Juden, hat Missionsschriften verbreitet und nicht selten über religiöse Gegenstände Gespräche gehabt — sonst aber kümmerte sich Niemand um das geistliche Wohl der Juden der Stadt. Georgia. Auch aus diesem Staate berichtet ein Rektor, daß man seine

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