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Dibre Emeth · 1881-01-01 · 3-4 (1881) · page 24

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
37 (1881)
Issue
3-4 (1881)
Date
1881-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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hat seinen Sitz hier. — Zur Berichtigung meines Briefes über die Mckkapilger kann ich hier beifügen, daß in Djedda 90,000 Rupien eingenommen worden sind. Jeder Pilger, der es vermag, hat beim Betreten von Djedda, d. i. der heiligen Erde, eine Abgabe von 1 Rnpie zu bezahlen. Somit sind auf Schiffen in diesem Jahr über 90,000 Mekkapilger in Djedda angckommen. Außer diesen kommt die große Karavane von Egypten zu Lande und viele andere von Nord, Süd und Ost Nachmittags 3 Uhr. Gobau hat sich noch nicht sehen lassen, wohl weil ein sehr starker Nordwind bläst, und es von der Stadt schwer heraus zu kommen ist in einem Boot. — Von hier werde ich 16—18 Tage nach Kassela brauchen. Unterwegs kann ich nicht schreiben. Von Kassela werde ich mit der ersten Post hieher schreiben. Es geht, soviel ich weiß, wöchentlich einmal die Post hieher. Gobau und David nehme ich mit. Werde den Letzteren nach Ankunft in Metama sogleich an die Brüder absenden. Beide werden mir eine große Hilfe sein und ich habe da, während der Reise, die beste Zeit, mich über Alles durch sie zu informireu, und darf gewiß, auch auf sie einigen Einflnß ausüben. Dazu wolle Gott Gnade und Segen geben, damit die Brüder auch innerlich sich tiefer erwecken lassen. Es war ein banger Sonntag heute. Wie habe ich mich nach Kornthal gesehnt, aber auch in meiner Einsamkeit durfte ich meines Heilandes Nähe erfahren und Advent feiern. Montag früh. Wir sind in Begriff, an's Land zu gehen, das Schiff führt heute zurück nach Djedda. Montag 10 Uhr. Gelandet und im Hause eines Deutschen abgestiegen. Bin nun mit Gobau und David zusammen. Da giebt's viel zu fragen, viel zu erzählen, viel zu danken. All mein vieles Gepäck ist vor 10 Tagen hier angekommen. Grüße alle Freunde und danke ihnen für ihre treue Fürbitte. — Bis Kamecle und Alles besorgt ist, brauchen wir hier mehrere Tage. Vor unserer Abreise schreibe ich noch. Gobau und David werden mir sehr nützlich sein. Wie hat dach der Herr so treu gesorgt, wie viel Dank sind wir Ihm schuldig. Die Kameelsleutc könne», wie Du aus alter Erfahrung weißt, nicht sobald fertig werden und vertrösten sich gern mit ihrem „Enscha Alla bukra“, d. i. so Gott will, morgen. Der Wnkil, der mich heute zwei Mal besuchte und Empfehlungsbriefe gab für Kassela, sagte mir soeben, er werde darauf dringen, daß wir morgen um 3 Uhr

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