Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 37 (1881)
- Issue
- 3-4 (1881)
- Date
- 1881-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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41 sich auf Erden zu mehren begannen, gefiel es Gott, diese Verheißung dem Abraham, Isaak und Jakob zn erneuern und ihnen noch besonders den Namen und die Familie, aus denen der Messias kommen sollte, zu bezeichnen. Gott gab auch neue Offenbarungen über den Messias durch den Mund der Propheten und besonders des Jesaia, Daniel und David, die von seiner Familie, seinem Leben, seinem Reich, seinen Werken und Leiden auf Erden für die Sünder, um sie wieder bei ihrem himmlischen Vater in Gnaden zu bringen, redeten. Der Schluß ist klar, und es ist dieser: daß, wenn ihr euch zu Jesu von Nazareth wendet und an ihn glaubt, ihr den Glauben eurer Väter, Könige und Propheten nicht verleugnet; denn sie alle blickten nach ihm aus, starben in der Erwartung seines Kommens und gingen in das ewige Leben durch den Glauben an seinen Namen ein. Aber solltet ihr in seiner Verleugung beharren, indem ihr sagt, daß der Messias noch nicht gekommen ist, so antworten wir, daß die Zeit seiner Ankunft, welche eure Propheten bezeichnet haben, seit mehr denn 1700 Jahren vorüber ist, während der ihr denn auch ohne Propheten gewesen seid, die euch das Ereigniß hätten verkündigen können, das ihr jetzt erwartet, und das, wie es eure so lang andauernde Zerstreuung beweist, schon stattgefunden hat, so daß ihr jetzt vergeblich einen andern Messias erwartet. Nehmet diese Worte zu Herzen und denket über dieselben um deS Heiles eurer Seelen willen ernstlich nach. Möge der allmächtige Gott euch gnädig sein und seinen heiligen Geist auf euch ausgießen, daß eure Augen geöffnet und die Decke von euren Herzen weggethan werde, so daß ihr die große Finsterniß erkennet, in die ihr bis jetzt eingehüllt gewesen seid und ihr der Verheißung glaubet, die euren Vätern gegeben ist, damit ihr also in das ewige Leben eingehet. Amen." Klicke in das Morgenland. Das Gefühl macht sich je länger je mehr überall in dem von den Türken beherrschten Orient geltend, daß sich der gegenwärtige Zustand daselbst auf die Dauer nicht werde halten lassen.