Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 36 (1880)
- Issue
- 9-10 (1880)
- Date
- 1880-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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151 Denn Du bist kommen Und hast unser Fleisch an Dich genommen: Wen» Dich doch das arme Volk erkennte Und Dich seinen HErrn und Heiland nennte! Die armen Seelen Dürften sich gewiß nicht länger quälen! Nimm die Decke doch von ihren Augen, Daß sie Dich im Geist zu sehen taugen, Sich Dir ergeben Und in Deinem Tod und Leiden leben! . HErr, erhöre doch der armen Deinen Sehnlich's Bitten, Seufzen, Flehn und Weinen Für dies Geschlechte Und bring's bald nach unserm Wunsch zurechte! Wir sind still und warten drauf mit Freuden; Du, der Gott der Juden und der Heiden, Kennst alle Herzen; Mache sie zum Lohne Deiner Schmerzen! Ihren Charakter schildert sie selbst mit folgenden Worten: „Es ist gewöhnlich, daß den Heimgegangenen Geschwistern ein Zeugniß gegeben wird. Ich dächte, daß das meinige in folgendem Verse ausgedrückt wäre: Man nahm an ihr nichts Sonderliches wahr. Als daß sie arm und still und herzlich war. Mein täglicher Leibvers ist: Alle Noth will ich Dir klagen, Alles Dir in's Herze sagen, Bis Du endest meinen Lauf, Und dann hört mein Weinen auf!" Gott aber segne solche Zeugen und solche Zeugnisse an Israel! 'i"Nachschrift. Hinsichtlich der Stellung, welche Graf Zinzen- 'WdfUM'dit'MithMl Anden innerhalb der Brüdergemeine Anfangs 11