Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 35 (1879)
- Issue
- 3-4 (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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49 Papstes, der als des Messias Statthalter hier auf Erden anzusehen, und dessen rechtmäßige Nachfolger zu sterben verlangen. Allein, da wir allezeit, vornehmlich aber jetzt, bei den auf unsre Seelen abzielenden Handlungen der Gewalt und Anfeindung des Belial ausgesetzt sind, so sehn wir auch schon im Geiste im Voraus die vielen von Seiten unserer Gegner uns bevorstehenden Verfolgungen, Hinterlist und Nachstellungen, die Verspottungen der falschen Brüder, ihren Neid und Bosheit, den Haß derer, die den Mammon lieben, ja nichts als Betrübniß und Hindernisse. Dennoch bezeugen wir, daß mit Beistand der hochheiligen Dreieinigkeit und aller Heiligen Gottes und derer, so jemals ihr Blut für den Herrn Jesum Christum vergossen haben, weder Hunger noch Elend, weder Vertreibung von Haus und Hof noch die Entziehung unserer Habe und Gutes vermögend sein sollen, uns von der Vereinigung mit der heiligen römisch-katholischen Kirche abwendig zu machen. Die besondere Gnade Gottes ruft uns aus der Finsterniß zum Lichte. Wir können also Gott nicht so ungehorsam sein als unsere Väter; wir begeben uns mit Freuden unter die Fahne des heiligen Kreuzes und bitten Ew. Exc. um ein Feld, auf welchem wir, vermöge dieses dem Teufel so fürchterlichen Zeichens, wiederum ein Treffen mit dem Feinde der Wahrheit, wie wir wünschen, halten können, und aus den Büchern der heiligen Schrift die so klare Offenbarung Gottes im Fleische, seine Leiden für das menschliche Geschlecht, die Nothwendigkeit der Vereinigung der göttlichen und menschlichen Natur zeigen, zugleich aber ihre Gottlosigkeit, groben Unglauben, ihren Durst nach dem unschuldigen Christenblut, der größer ist, als der der Heiden, dessen Vergießung und Gebrauch darthun mögen. Unser Abgeordneter, der ein ehrlicher Mann ist und mit uns eines Sinnes, wird Ew. Exc. von allen unfern Meinungen Bericht erstatten; deßwegen wir inständig bitten, daß Hochdieselben ihn anhören und er Dero Herz dahin neigen möge, daß Hochdieselben uns die Gnade des Schutzes durch diejenigen Mittel, welche der heil. Geist in dem Herzen Ew. Exc. darbieten und rathen wird, genießen lassen möge. Unsere unterdrückten Brüder, die sich in den unter Ew. Exc. Regierung gehörenden Städten und Dörfern wohnhaft befinden, überlassen wir Dero mächtigem Schutze und bitten, daß Hochdieselben sie durch Dero mächtige, offene Hand vor der Verfolgung 4