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Dibre Emeth · 1878-01-01 · 9-10 (1878) · page 28

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
34 (1878)
Issue
9-10 (1878)
Date
1878-01-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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so viel die wachsende Bildung und den Bildungstrieb der Juden erheben, die so viel die Tugenden der Juden preisen und nicht genug davv« zu sagen wissen, wie trefflich dieselben seien, säen nur giftigen Samen auf ihr eiteles Herz. Kein Rischus, kein Judenhaß, keine Judenverlästerung, keine Judenschmähung! Dies alles stammt genau ebenso wie die Judenvergötterung aus der Sünde; sondern jenes herzliche, freundliche, aber auch heilig ernste Erbarmen, welches will, daß die Verlornen gerettet werden, und da man ihnen nachgeht, um sie zu ihrem Heilande zu führen. Zu dem muß Israel kommen, oder es verliert sein Heil in Zeit und Ewigkeit. Dies Eine sollen Alle im Auge behalten, die Israel sehn und an dasselbe denken und unter ihm arbeiten und die es lieb haben. Und soll das Judenthum uns nicht überwinden, indem es ' immer weiter durch seinen Einfluß den christlichen Glauben in unserm Volke untergräbt und es wild religionslos macht, wie es dies seit 100 Jahren allerdings in stetig wachsendem Maße gethan hat, soll es nicht diesen schlimmsten Proselytismus unter uns weiter treiben, dann muß ihm mit dem ganzen Ernst des Abscheus vor der Sünde und mit dem ganzen Glauben an die Mge Kraft des Evangeliums und mit der inbrünstigen Liebe, welche Jedermann nur mit Jesu Augen aNsieht, entgegentreten werden, dann ist der Ausgang nicht zweifelhaft: Israel wird uns nicht schaden, sondern es wird zu seiner Zeit vielmehr auch selbst zerbrochen zu Jesu Füßen liegen und ihn anbeten! Vom Mcherttsch. Wir bringen hier zunächst zwei Bücher zur Kenntniß, die edle und an Christum gläubige Söhne Israels zu Verfassern haben, nämlich: 1. da Costa’s Hedichte, dem holländischen Original nachgebildet von H. Williger. 1878. Zu bezieh» durch Herrn Kandidaten G. Reichel in Zeist (Holland) für den Preis von 1,50 Mk. da 6osta ist ja so manchem unserer Leser längst bekannt. Geboren 1798 in Amsterdam fühlte er sich besonders durch den Einfluß des großen christlichen Dichters Bilderdyk bewegt zur christlichen Kirche überzutreten, deren treuer Sohn und begeisterter Poet er in Holland geworden ist. Er starb im Jahre 1860. Holland zählt

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