Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 34 (1878)
- Issue
- 1-2 (1878)
- Date
- 1878-01-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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12 Königs nach Cyro in Persien, welcher Cyrus erlaubte, den Tempel zu Jerusalem zu bauen. Aber über 46 Jahr hernach erlaubt Cambyses und nach ihm Darius Longimanus, die Stadt Jerusalem zu bauen, welches geschah durch Nehemias. So spricht nun Gabriel, 70 Wochen sind bestimmt über dein Volk und deine heilige Stadt. Als sollt er sagen: Dein Volk der Juden und die heilige Stadt Jerusalem haben noch 49 Jahr, darnach wird's aus sein mit ihnen beiden. Wie das nun soll zugehen, spricht, daß dem Ucbertreten gesteuert werd, und Vergebung versiegelt werd, und Missethat versöhnet werde, und komme ewige Gerechtigkeit, und werd erfüllet Prophezeien und Gesicht, das ist, daß für alle Sünd' genug geschehen, und Vergebung der Sund' verkündigt und des Glaubens Gerechtigkeit gepredigt werde, die da ewiglich vor Gott gilt, davon alle Propheten und ganze Schrift sagt. Darnach zeigt er, wann die 70 Wochen anfahen, und spricht: Von dem an, da die Rede ausgehet, Jerusalem wieder zu bauen (das ist zu Nehemiä Zeiten im 20. Jahr CambyseS), bis auf Messias den Fürsten (das ist bis an Christi Tauf' im Jordan) sind 7 Wochen, das sind 49 Jahr, in welchen Jerusalem wieder gebaut ward in ängstlicher Zeit, wie Nehemias Buch lehret. Und 62 Wochen, das machen zusammen 69 Wochen, das sind 483 Jahr; da fehlt noch eine Wvch', das sind noch 7 Jahr, daß vollend 70 Wochen werde. Und nach 62 Wochen wird der Messias ausgcrottet werden; das ist nicht geschehen im Anfang der letzten Wochen, sondern gleich im Mittel. Denn Christus hat 3'/s Jahr gepredigt. Und er spricht, ausgerottet, das ist, von diesem Leben in das unsterbliche Leben genommen durch den Tod und sein Auferstehn. Und die werden nicht sein sein, das ist, die ihn kreuzigen und aus dieser Welt treiben, werden nicht mehr ihm angehören und sein Volk sein, sondern er wird ein ander Volk annehmen, das verkläret er und sagt, wie sie nicht ungestraft darum bleiben werden, und spricht: Und die Stadt und was heilig ist, wird ein Volk eines Fürsten, der kommen wird, verderben (das ist Titus der Römische Kaiser), und sie wird mit Ungestüm ihr Ende nehmen (das ist mit Sturm und Gewalt, wie mit einer Fluth verstört werden). Und wenn der Streit ein Ende hat, so wird da bleiben eine gewisse Verwüstung (das ist alles also ergangen). Denn Jerusalem und der