Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 33 (1877)
- Issue
- 3-4 (1877)
- Date
- 1877-01-01
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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geschieden, haken ft? ein? Reihe verschiedener Schulen, Bethäuser Wi> MWgogeu« unser denen die zwei deutschen als prächtige Gebende sich auszeichnen und mit Grabeskirche und Omarmoschee Wetteifern. Ihre Sabbgthe, Feste und heiligen Zeiten, sowie die mosaischen und rahßsnischen Absonderungsgesetze halten sie oft peinlich streng, wie die Pharisäer zu Jesu Zeiten. Den Tempel und Opfer haben sie nicht, seinen Platz und die Omarmoschee dürfen sie nicht betreten, nur ein kleiner Platz an der westlichen Einfassungsmauer des einstigen Tempels ist ihnen zum Besuch gewährt, an welchem sie jeden Freitag beten, klagen und weinen dürfen, daher der Klageplatz der Juden genannt, Selten liest ein Jude das Alte Testament selbst; wenn er es aber thut, so ist er damit einen starken Schritt der Wahrheit nahe uyd auf den Punkt gekommen, wo man ein verständiges Wort über Religion mit ihm sprechen kann. Früher war dies mehr der Fall als jetzt, wo sie reicher geworden und kaum mehr dem Evangelium zugänglich sind, sondern streiten und lästern. Sie haben eine Presse für ihre Geschäfts- und literarischen Zwecke, die sich meistens nur um den Talmud concentriren. Im Uebrigeu ist für ihre Existenz nicht schlecht gesorgt, sie haben ihre eigenen, voy ihren reichen Gönnern in Europa angestellten Aerzte, Spitäler, Apotheken, Hospize und Gottesäcker, und erlangen nach und nach bessere Wohnungen. Die Hauptschlächterei der Stadt ist in ihren Händen zu Gunsten ihrer Speisegesetze. Auch haben sie bei dem Gericht ihren ständigen Vertreter und sorgen treulich dafür, daß Niemand auf das Konsulat müßig geht. JedesfallS aber, schreibt Rev. Frankel aus Jerusalem, ist die ungemeine Zunahme der jüdischen Bevölkerung im Lande ihrer Väter eiye sehr bedeutsame Thatsache, Der biblische Jude fühlt M zur heiligen Stadt durch die großen Verheißungen hingezogen, die »och für Israel ansstehn und mit dem heiligen Lande zufammenhängW. Der talmudische Jude betrachtet Jerusalem als das Ziel seiner Hoffnungen. „Wer auchnur 4 Ellen, im heiligen Lande beschreitet, ist sicher des Antheils au der zukünftigen Welt" sagt R> JochanMU R. Elieser sagt: „Wer im heiligen Lande lebt, lebt ohne Sünde". R. Anan: „Wenn Jemand im heilige» Lande begMbkn wird, so ist dies ebensoviel, als wenn er unter dem Altar Gottes, bestahtet. würde". Und „Im heiligen Lande zu wohnen hat