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Dibre Emeth · 1877-01-01 · 1-2 (1877) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
33 (1877)
Issue
1-2 (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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8 Höheres, sie „erkennen, daß ich der Herr bin". Israel liest fortan an sich selbst nichts mehr als die Gnade des Herrn. Und während es heute nur stets neuen Ruhm an sich selber findet, wird es alsdann vielmehr stille werden vor seinem Herrn und wird allein begehren, daß es volle Wahrheit werde, was durch den Propheten Hesekiel verkündigt worden ist: „ich setze euch in euer Land, daß ihr erkennet, daß ich, der Herr, es geredet und gethan habe". Äbyssimen. Abhssinien gehört noch immer zu den Missionsgebietcn der Londoner Gesellschaft für Israel, wiewohl den europäischen Arbeitern der Eingang in das Land verwehrt ist. Denn die früher gegründeten und seitdem erweiterten Falaschagemeinden halten an der Gemeinschaft mit der Muttcrgesellschast fest, und von letzterer wird dieselbe, soweit es die Verhältnisse des Landes gestatten, durch Missionar Flad, der ja bekanntlich früher in Abhssinien gewirkt hat und gegenwärtig in Kornthal (Würtemberg) stationirt ist, aufrecht erhalten. Missionar Flad kvrrespvndirt mit den eingeborenen Arbeitern und übermittelt ihnen auch die Bücher und Gaben der Gesellschaft. Die neuesten Mittheilungen desselben über den Stand der Dinge in Abhssinien sind theils im Jahresbericht der Londoner Gesellschaft von 1875 enthalten, theils Briefen des Genannten an den Herausgeber des Blattes entnommen. Wir lassen zunächst das in dem genannten Jahresberichte Enthaltene folgen. Die Londoner Gesellschaft besitzt in Abhssinien 3 Stationen: Genda, Assoso und Dagusa mit 8 eingeborenen Gehilfen und 4 Lehrern, die, einen ausgenommen, alle bekehrte Falaschas sind. In Folge der politischen Wirren im Lande, des gefährlichen Zustandes der Straßen und des Krieges zwischen Aegypten und Abyssinien hat Missionar Flad nur zwei Mittheilungen während des Jahres 1875 von dort her erhalten. Die Arbeiter in Assoso beginnen ihren Bericht mit den Worten: „Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Wir sind dem Herrn von Herzen für alle Behütung dankbar, die wir bis heute erfahren haben, und das in einem Lande, welches unaufhörlich das Blut von Menschen trinkt. Seit dem Januar 1875 dauern die Kämpfe fortwährend. Sehr

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