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Dibre Emeth · 1876-01-01 · 11-12 (1876) · page 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
32 (1876)
Issue
11-12 (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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185 berühmte Verteidiger dieses Systems: „In dem Gedanken an den Tod kann ich keinen Trost finden. Ich wünsche zu leben — denn da giebt es so vieles warme und volle Leben drin, daß es vor der Finsterniß und dem Gestorbensein zurückschreckt. Ich beneide die, welche sich auf den Schwingen des Geistes zu diesem Zustuchtshafen erheben können, aber ich kann ihnen nicht folgen, sondern ich werde draußen mit meiner gebrochenen Kunst weiter durch Schaum und Felsen und Nebel hin und her geschleudert." Ein Ton unbeschreiblicher Traurigkeit durchzieht unser ganzes Wesen beim Anblick solch' eines armen Mannes, der so hoffnungslos vor der Auflösung zurückschrckt, und der einmal in der literarischen Welt eine vollständige Sensation durch seine glühenden Portraits der Urheber des Nabbinismus und ihres jeden anderen übertreffenden herrlichen Glaubens entworfen hat. Hat es also im Judenthum nichts gegeben, um einen hellen Schein auf den dunklen Weg eines Mannes zn werfen, der, nach seinen Artikeln in der Quarterley .Review, dasselbe tiefer liebte als irgend ein anderer seiner britischen Glaubensgenossen? Oder sollen wir ihn als das Bild aller derer ansehen, die es zu ihrer ganz bestimmten Aufgabe machen, das Lob einer Religion öffentlich zu verkündigen, welche ihnen durch die Umstände ihrer Geburt und Erziehung ausgenöthigt ist, ohne daß dieselbe eine Stütze in ihrem Herzen findet? Sei dem, wie ihm wolle; unsere Pflicht ist klar. Sie ist: die Kenntniß des Heils durch einen gekreuzigten und auferstandenen Erlöser weit und breit unter allen Klassen der Juden überall auf unseren Eilanden zu verbreiten, und dies in einer Weise zu thun, welche ihnen Achtung und Aufmerken abnöthigt. Die besonderen das Werk der heimischen Mission begünstigenden Umstände sind es auch ferner im unverminderten Grade geblieben. Juden von allen Meinuugsschattirungen und von allen Gesellschaftsklassen sind immer noch bereit, sich zahlreich in christlichen Kirchen einzufinden, wenn spezielle Predigten für sie daselbst angezeigt werden. Lassen wir die beste Missionskrast in richtig angelegten Bemühungen der Art angewandt werden, sie dann aber auch durch ein regelmäßiges System von Hausbesuchen, Traktatenvcrtheilung und durch Gebrauch aller praktischen Mittel, welche die empfangenen Eindrücke vertiefen können, unterstützen, so werden »vir unter dem Segen Gottes, Eingang für das Evangelium unter den

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