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Dibre Emeth · 1876-01-01 · 5-6 (1876) · page 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
32 (1876)
Issue
5-6 (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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86 während wir ihn Englisch unterrichten, und ich bin geneigt, ihn unter den Dreien für den tüchtigsten Schüler zu halten. Eine Anzahl Anderer haben um Zulassung zum Hospital als Studirende gebeten, und unter denselben befinden sich Leute von fast allen den verschiedenen Nationalitäten; doch beabsichtige ich, nur solche aufzunehmen, die künftighin recht brauchbar zu werden versprechen." Isaak D'Israeli's Austritts-Erklärung aus dem Iudenthume. James Picciotto theilt uns in seinen „Skizzen aus der englischjüdischen Geschichte" den Brief mit, in welchem der Vater des heutigen ersten Ministers von England, B. D'Jsraeli, dem jüdischen Vorstande seinen Austritt aus der Synagoge erklärte. Man hatte denselben, obwohl er bereits nur im losesten Zusammenhang mit der jüdischen Gemeinde stand, durch Strafen zwingen wollen, ein Vorsteheramt in derselben zu übernehmen, und ihn, dem es unmöglich war, ein Amt zu verwalten, das er mit gutem Gewissen nicht zu bekleiden vermochte, so endlich dahin gebracht, daß er die alte Religionsgemeinde verließ und Christ wurde. Das interessante Schriftstück lautet: „Sie waren so gefällig, mich zu belehren, daß meine Erwählung zum Parnaß in genauer Uebereinstimmung mit Ihren Gesetzen geschehn sei. Wollte ich das auch einräumen, so würde dies trotzdem nichts daran ändern, daß meine Erwählung eine durchaus ungeeignete ist. Welcher Art auch die Gesetze sein mögen, ihr Geist muß von ihrer weisen Ausübung abhängen. Eine Person, die außerhalb der Sphäre Ihrer Beobachtung, dazu auch nach ihren ganzen Gewohnheiten zurückgezogen gelebt, die sich auch nie mit Ihnen in Ihrem öffentlichen Gottesdienst vereinigen kann, weil derselbe, wie er jetzt geübt wird, das religiöse Gefühl stört, statt es anzuregen (ein Umstand, der allgemein anerkannt wird), ein Mann, der etliche Theilc Ihres Rituals lediglich ertragen hat, weil er eben bereit ist. Alles in derlei Sachen zu gestatten, die er für an sich selbst gleichgültig hält — solch ein Mann kann, wenn er auch nur ein mäßiges Theil von Ehrgefühl und Verstand besitzt, niemals die feierlichen Funktionen eines Ael-

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