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Dibre Emeth · 1876-01-01 · 5-6 (1876) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
32 (1876)
Issue
5-6 (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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71 als dieser, davon steht (Ezech. 36, 8): „Und ihr Berge Israel sollt eure Neste meinem Voll Israel geben und eure Früchte tragen". Rabbi Elieser sagte: (Es ist auch keiner gewisser) als dieser, davon steht (Sach. 8, 10): „Denn vor denselben Tagen wird der Lohn des Menschen und der Thiere nichts sein wegen derer, die aus- und einziehen, es wird lein Friede sein vor dem Aengstiger". Was bedeuten denn diese letzten Worte? Ras sagte: Auch die Schriftgelehrten, von denen doch (Psalm 119, 165) geschlichen steht: „Großen Frieden haben, welche dein Gesetz lieb haben", werden vor dem Feinde keine Ruhe haben. Und Samuel sagte: (Der Messias wird nicht eher kommen) als bis alte Preise (des Getreides und Weines) gleich sein werden. Rabbi Chauina sagt: Der Messias kommt nicht eher, als bis man einen Fisch für einen Kranken suchen und keinen finden wird, wie geschrieben steht (Ezech. 32,14): „Alsdann will ich ihre Ströme wässern und ihre Flüsse wie Oele führen". Da steht gleich darauf: „An demselben Tage will ich hervorgrünen lassen das Horn des Hauses Israel". Rabbi Chamma, der Sohn Chanina, sagt: Der Sohn Davids kommt nicht eher, als bis die Israeliten in Sachen des Regiments nicht das Geringste mehr zu sprechen haben; denn so steht geschrieben (Jes. 18, 5): „Und er wird die kleinen Weinreben mit Messern abschneiden". Da folgt bald daraus (B. 7): „Zn derselben Zeit wird das zerrissene und zerstoßene Volk dem Herrn Zebaoth Geschenke bringen". Seiri sagte, Rabbi Chanina habe gesprochen: Der Sohn Davids kommt nicht eher, als bis die Stolzen in Israel aufhören werden, wie geschrieben steht (Zeph. 3, 11): „Denn alsdann will ich die mächtigen Stolzen von dir thun" und (V. 12): „Und ich will in dir übrig lassen ein armes und geringes Volk, die werden auf den Namen des Herrn vertrauen". Rabbi Milai hat aus dem Munde Rabbi Elieser, des Sohns Simeon gesagt: Der Sohn Davids kommt nicht eher, als bis alle Richter und Befehlshaber in Israel aufgehört haben, wie geschrieben steht (Jes. 1, 25): „Und ich werde meine Hand wider dich wenden und werde deine Schlacken reinigen und will dir wieder Richter geben". Ula sagt: Jerusalem wird nicht anders erlöst als durch Gerechtigkeit, denn es steht geschrieben (V. 27): „Zion wird durch Gericht erlöst werden und ihre Einwohner durch Gerechtig-

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