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Dibre Emeth · 1875-01-01 · 11-12 (1875) · page 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
31 (1875)
Issue
11-12 (1875)
Date
1875-01-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
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IW wenn es möglich, daß unsere Gesandten in Euer Land kommen, um Ellern König — den theuern nnd trefflichen (möge sein Schöpfer ihn beschützen!), der die Herzen Aller gewonnen dnrch seinen guten Wandel und Alle sich zu Freunde gemacht dnrch seine biederen Thaten — zu begrüßen. Dies (glaubst Du) würde zum Nlltzen Israels geschehen, weil es Letzterem zlir Herzerhebung, zur Erwiderung (den Verspottenden), zum Preis und Ruhm gereichte den Völkern gegenüber, die da sprechen, daß für Israel kein Ort zum Herrschen und Regieren übrig sei. Wir beantworten nun Deinen Brief Punkt für Punkt eine Antwort von Seiten derer, die sich über Dich und Deine Weisheit freuell. Was Du von Deinem Lande und der Abkunft seines Herrschers erzählt, war uns schon bekannt, denn zwischen unfern Vorfahren haben schon ein brieflicher Verkehr und Friedensbegrüßuugen stattgefunden, was in unseren Schriften aufbewahrt und den Greisen unseres Landes bekannt ist. Wir hören oft Nachrichten über Euer Land und über die Größe ihres (Eures) Königs; möge sein Schöpfer ihn beschützen und möge Gott ihm die Herrschaft seiner Väter im Ostlande (in Asien), die Du erwähnt hast, zurückgeben. Wir werden also erneuern das, was zwischen unseren Vätern einst stattgefnnden hat (der freundliche Verkehr), und es unfern Söhnen als Erbschaft überlassen. Du fragst uns in Deinem Schreiben: „Von welchem Volke, von welchem Geschlechte und von welchem Stamme bist Du?" Ich thue Dir hiermit kund, daß ich von den Söhnen des Japhet, von den Söhnen des Thogarma's bin. So fand ich in den genealogischen Schriften meiner Väter, daß dem Thogarma zehn Söhne geboren waren; dies sind ihre Namen. ........ Ich stamme ab von dem Nachkommen des Ehasar, des siebenten Sohnes. Es ist bei mir geschrieben, daß, obwohl meine Vorfahren nicht zahlreich waren, doch ihnen der Heilige (gelobt sei er!) Kraft, Macht und Tapferkeit verlieh, so daß sie Krieg auf Krieg mit vielen größeren und zahlreicheren Völkern führten, und mit der Hülfe des Allmächtigen verjagten sie jene Völker und nahmen ihr Land in Besitz, theils aber machten sie sie zinspflichtig bis auf diesen Tag. Im Lande, wo ich wohne, haben einst die Wenenter (wahrscheinlich die sogenannten Donau-Bulgaren) gewohnt: da kamen unsere Väter, die Chasaren, und kämpften mit ihnen; der Wenenter waren so viel

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