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Dibre Emeth · 1875-01-01 · 11-12 (1875) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
31 (1875)
Issue
11-12 (1875)
Date
1875-01-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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m Schreibe» des Königs Joseph, Sohn Aarons, des thogarwische» Königs', (möge sei» Schöpfer ihn beschützen!) an Chasdai, das Schnloberhaupt, den Sohn Isaaks, Sohn Esra's. Viel Frieden von Joseph, dem Könige, dem Sohne Aarons, des tapfer» Königs, den die Krieger nicht zmn Weichen bringen und die Hecrschaaren nicht in die Flucht jagen können, der Gott fürchtet und vor seinem Worte Ehrfurcht zeigt, der selbst weise ist und die Weisen ehrt, der dcmüthig ist und Arme schützt, der die Gebote des Gesetzes erfüllt, der den Willen des Schöpfers aus vollem Herzen und mit ganzer Kraft vollzieht, für seinen lieben nud geliebten Rabbi Chasdai, Sohn Isaaks, Sohn Esra's, den von uns Verehrten und Geachteten (möge Gott ihn, den mit Weisheit Gekrönten, beschützen und bewachen!). Hiermit thue ich Dir kund, daß Dein mit vorzüglicher Sprache geschmücktes Schreiben durch einen Juden aus dem Lande Ncmez (Deutschland), Namens Isaak, Sohn Eliesers, uns zugekommen ist, und wir freuten uns über Dich und Deine Verständigkeit und Weisheit. In Deinem Schreiben sind enthalten: die Beschreibung Deines Vaterlandes; seine Entfernung vom Aequator; die Genealogie Abdarrahmans, der da regiert, und der Glanz und die Pracht seiner Herrschaft; wie ihm Gott beigestandeu hat zur Besiegung des Ostlandes, welches seinen Vorfahren gehört hatte; die Widerwärtigkeiten, welche Dein Schreiben an uns verspätet haben wegen der Entfermlng der Königreiche (und) der Völker, die Unterbrechung des Handelsverkehrs und die Zweifelhaftigkeit der Sache (des Chasarenreichcs), bis endlich die Macht ihres Königreiches bis in alle Enden der Erde sich verbreitet hat und alle Könige der Länder Eurem Könige Gesandtschaften zuschicktcn, wie dann die Gesandten des Königs von Kostantina zu Euch mit Geschenken von ihren: Könige kainen und Euch die Wahrheit von unserem Königreiche und unserer Religion erzählten, da ihr es vorher für Erfindung hieltet und daran nicht glaubtet. Darin verlangst Du auch die Wahrheit über unser Königreich, unsere Abstammung nud die Art, wie unsere Eltern in die Religion Israels eingetreten sind, wodurch Gott unsere Augen erleuchtet, unsere Arme empvrgehvben und unsere Feinde zermalmt hat. Auch verlangst Du, daß man Dich benachrichtigen soll über die Ausdehnung unseres Landes, über die uns benachbarten Nationen, die mit uns im Frieden leben oder mit uns Krieg führen; auch (verlangst Du), 12

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