Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 31 (1875)
- Issue
- 11-12 (1875)
- Date
- 1875-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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ziehen, sich zu Vorhalten haben. Auch wünsche ich zu erfahren, wie viele Könige vor ihm (bei den Chasaren) regiert haben; wie sie hieße» und wie lange ein Jeder von ihnen regiert habe; welche. Sprache ihr sprechet. Zur Zeit unserer Eltern war ein verständiger Israelit zu uns gcrathcn, welcher sich dein Stamme Dan zuschricb und seine Genealogie biö zum Dan, dem Sohne Jakobs wußte. Derselbe war ein geschickter Redner, wußte Alles in der heiligen Sprache zu benennen und nichts war vor ihm verborgen. Wenn er gesetzliche Vorträge hielt, so pflegte er dieselben folgendermaßen einznlciten: Atniel, der Sohn des Kcnas, empfing (die Tradition) vom Munde des Josua, dieser vo>n Munde des Moses, welcher cs vom Munde Gottes vernommen hat. Noch eine sonderbare (außerordentliche) Bitte an nieincn Herrn: mich zu benachrichtigen, ob bei Euch Spuren von einer Berechnung des Endes aller Wunder (die Ankunft des Messias), worauf wir schon so viele Jahre warten, übergehend von Gefangenschaft zu Gefangenschaft und von einer Verbannung in die andere. Wo soll man die Kraft hcrnehmen, nin noch länger zu leben? Und wie kann ich vergessen, daß unser gerühmter Tempel zerstört worden ist? daß die dem Schwert entronnenen (Israeliten) durch Feiler und Wasser umkommen, so daß wir von Vielen nur Wenige übrig geblieben, unserer Ehren beraubt worden sind und in der Verbannung verharren müssen, und wir können nicht denjenigen antworten, die inmier zu uns sagen: „Jedes Volk hat seine Regierung, Ihr aber habt kein Andenken (einer Herrschaft) auf Erden!" Als wir aber den Ruf meines Herrn, des Königs, die Macht seines Reiches und die Menge seiner Heerschaaren vernommen haben, da verwunderten wir uns (freudig), irnser Haupt erhob sich, unser Geist lebte wieder auf und unsere Hände kräftigten sich, denn das Reich meines Herrn kann uns zum Oeffncn des Mundes dienen (um den Widersachern zu antworten). O! möchte doch diese Nachricht an Kraft gewinnen (sich bestätigen)! Dadurch wird auch unser Ruhm vermehrt werden. Gelobt sei Gott, der Herr Israels, der uns nicht den Netter genommen und der die Leuchte und das Reich unter den Stämmen Israels nicht zerstört hat. Es lebe unser Herr, der König, ewiglich! rc.„ Die Antwort des Königes nun lautet in dcnwesentlichsten Stücken: