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Dibre Emeth · 1875-01-01 · 11-12 (1875) · page 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
31 (1875)
Issue
11-12 (1875)
Date
1875-01-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Israelit, Namens Mar-Amram, gekommen sei und erzählt habe, er wäre ans dem Lande Al-Chasar, und zwar von den Haus- und Tischgenossen meines Herrn, des Königs, und angesehen bei ihm (dem Könige). Als ich dies hörte, da schickte ich Botschafter nach ihm, die ihn zwar nicht trafen, aber doch stärkte sich meine Hoffnung und befestigte sich meine Zuversicht. Und nun habe ich für meinen Herrn, den König, dieses Schreiben abgefaßt, und bitte ich ihn dringend, daß mein Verlangen ihm nicht schwer fällen möchte, und daß er befehlen möge, seinen Diener über alle Dinge ausführlich zu benachrichtigen: über alle Verhältnisse in seinem Lande; von welchem (israelitischen) Stamm er abstamme; wie die Negierungsordnung sei; wie die Könige den Thron besteigen, ob sie einem gewissen Stamme oder einer gewissen Familie, welche, zur Herrschaft bestimmt sei, angehörcn müssen, wie es die Ordnung bei unseren Vorfahren war zur Zeit, als sic in ihrem Lande (Palästina) gewohnt haben. Ebenso möchte mein Herr, der König, mich benachrichtigen, wie weit die Ausdehnung seines Landes in der Länge und Breite beträgt; (wie viel darin sind) befestigte und offene Städte; ob es durch Kanäle bewässert »vird oder ob blos das Regenwasser genügt; wie groß seine Herrschcrmacht und wie groß die Zahl seines Kriegshceres, der Subalternen und ihrer Vorgesetzten ist. Möchte mein Herr, der König, mir nicht die Frage über die Zahl seines Kriegsheeres (möge Gott ihre Zahl vervielfältigen und möchten die Augen des Königs dies sehen!) übel nehmen, denn ich frage es nur, damit ich mich über die Menge des heiligen Volkes freuen könne. Gleichfalls möchte mein Herr mich in Kenntniß setzen über die Zahl der Provinzen, über die er herrscht; wie groß die Abgaben, die sie ihm zahlen, ob es der zehnte Theil ist; ob mein Herr in einer beständigen Residenz wohnt, oder ob er alle Grenzen seines Reiches bereist; ob wer von den Einwohnern der benachbarten Inseln sich.zum Jndenthum bekehrt; ob er selbst bei seinem Volke zu Gericht sitzt oder ob er ihm Richter einsetzt; wie er sich nach dem Tempel Gottes begiebt; mit welchem Volke er Krieg führt und welches er überfüllt; ob der Krieg am Sabbath geführt wird; wie die Königreiche und Völker heißen, die in seiner Umgebung sind; wie die Städte von Chorasan, Bardaa und Bab-al-Abwab heißen, welche seinem Reiche benachbart sind; wie die Kauflente, die nach dem Lande meines Herrn, des Königs,

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