Mannheim
Compact Memory

Dibre Emeth · 1875-01-01 · 5-6 (1875) · page 27

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
31 (1875)
Issue
5-6 (1875)
Date
1875-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2554541-2554821-2554824--06380-2562364
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

91 der fünfziger Jahre verließ ich Breslau. Ob ich jemals den Ort meiner Jugendzeit Wiedersehen werde, weiß ich nicht. Im Jahre 1854 bekannte ein Namensvetter N. N. seinen Heiland in Breslau, sechs Jahre später bekannte ich meinen Heiland öffentlich durch die heilige Taufe an meinem 18. Geburtstage, und seit acht Jahren schon bin ich gewürdigt, den Namen des Herrn zu predigen und, wie ich hoffen darf, nicht ohne Segen. Ich habe öfter Gelegenheit, vor Juden, die zu mir in die Kirche kommen, zu predigen, und das Amt, das die Versöhnung predigt, ist mir immer köstlicher und lieber und thcurer, so daß ich das, was ich verloren, gern darangebe in dem Bewußtsein, nicht blos ein Schäftein Jesu Christi, sondern auch ein Hirte auf seiner Weide zu sein. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie freundlichst bitten, mir, sei cs unter Kreuzband oder auf bnchhändlerischem Wege, soviele Jahrgänge der Dibre Emetli schicken zu wollen, als vorhanden sind. Mit großem Vergnügen habe ich auch Ihre Biographie über Stephan Schultz gelesen, die, wie es scheint, hier in Amerika vielen Anklang gefunden hat." So verbindet der Name Jesu die Leute hin und her und weckt eine gemeinsame Freude in Allen, die ihm dienen. Denn das ist die Majestät dieses Namens, daß von ihm gilt: „Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal Einer in Christo Jesu" — und: „daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind". A 1iyssinie n. lieber den Stand der Dinge in Abyssinien schreibt uns Missionar Flad Folgendes: „Kürzlich erhielt ich ziemlich erfreuliche Berichte von den lieben jungen Brüdern in Abyssinien. Wir hatten bisher nur eine Sta-" tioit „Djenda", letzteres Jahr gründete ich zwei weitere; die eine ist „Assoso", 8 Std. nordöstlich von Djenda, die andere ist „Dagusa", 9 Std. westlich von Djenda. Die ganze Zahl der getauften Falascha beläuft sich aus 212, die Kinder mitgerechnet. Von diesen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.