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Dibre Emeth · 1875-01-01 · 3-4 (1875) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
31 (1875)
Issue
3-4 (1875)
Date
1875-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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35 erzogen worden ist, und der eine viel einkömmlichere Stellung aufgegeben hat, um den Kindern seines Volkes nützlich zu werden. Auch befindet sich eine Schule mit 80 Kindern in Aintab in Cilicien, die sich aber setzt selbst erhält. Die wichtigste aller dieser Schulen ist mein Waisenhaus auf dem Berge Zion, aus dem eine hübsche Zahl frommer Schullehrer und mehrere Katechisten hervorgegangen sind, außer Anderen, die sich jetzt in achtbaren Stellungen befinden. Vor einigen Monaten waren aber meine Fonds so er schöpft, daß ich fürchtete, ich würde genöthigt sein, die Hälfte meiner armen Waisen zu entlassen. Das veranlaßte meinen Kaplan, Rev. Smith, einen Aufruf im „Record" zu veröffentlichen, der gerade genug Erfolg gehabt hat, um min Muth zu geben, die nämliche Zahl von Waisen wie voriges Jahr zu behalten, nämlich 50 mit 13—15 Tagesschülern. Ich ergreife diese Gelegenheit, um dieses Institut dem Gebete und dem Wohlwollen aller derer zu empfehlen, die ein Herz für arme kleine Kinder haben, welche Niemand besitzen, der für sie sorgt, und es auch denen zu empfehlen, welche wünschen, daß die Erkenntniß des Herrn bald dieses Land bedecken möge. Hier fühle ich es als meine schöne Pflicht, öffentlich meinen tiefgefühlten Dank dem Herrn Maudsleh auszusprechen, der, nachdem er im letzten Januar mein Waisenhaus besucht hatte, ein solches Interesse an demselben nahm, daß er während der letzten 9 Monate alle seine Zeit geopfert und ungefähr 1000 Pfund St. für Ausbesserung des Hauses ausgegeben hat, indem er nach den Regeln der Baukunst das besserte, was ursprünglich beim Bau selbst versehen war, mehrere Cisternen graben ließ, den Garten in gute Ordnung brachte unter Kosten, die ich niemals hätte auf mich nehmen können u. fl w. Ich bitte den Herrn, daß er es ihm nach dem Reichthum seiner Gnade lohnen und an jenem Tage zu ihm sagen wolle: „Was ihr gethan habt dem geringsten meiner Brüder, das habt ihr mir gethan". Ich habe auch 2 gemischte Knaben- und Mädchenschulen in Ramleh und Lydda, deren jede, während eines guten Theils des Jahres, zwischen 90 und 100 Kinder hat. Jüngst war eine Schulprüfung in Lydda in Gegenwart einer großen Zahl von Leuten, die so wohl verlief, daß irgend ein Unbekannter eine glühende Beschreibung derselben in einer arabischen Zeitung zu Beirut lieferte. Der Chateeb oder muhamedanische Prediger war auch zugegen, da

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