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Dibre Emeth · 1875-01-01 · 1-2 (1875) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
31 (1875)
Issue
1-2 (1875)
Date
1875-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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27 Weil es in den Tagen der Empörung aller Welt gegen Jesum Christum am Ehesten nach der Versöhnung durch sein Blut schreien wird, darum wird es auch Allen voran die Herrlichkeit des Königthums Christi schauen. Die wahrhaft sittliche That der Bekehrung Israels in einer Zeit des allgemeinen Abfalls wird es ihm eintragen, daß es auch vor allen Uebrigcn sehen und schmecken darf, zu welchem Herrn cs zurückgekehrt ist; und gerade so wird die Wahrheit und Gerechtigkeit Gottes bestätigt werden. Ein trauriges Zeichen des geistlichen Zustandes der neuen jiidischen Orthodoxie waren ihre Messiasgedanken; aber wie heilig sind die Mcssiasverheißungen Alten und Neuen Testamentes! Es bleibt einmal dabei: Jesus Christus allein ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Leben von den Todteu. Line Sammlung von Lebensbildern gläubiger Misten aus dem Molke Israel. In zwangslosen Heften herausgegeben von Karl Axenfeld. Erstes Heft. 200 S. Barmen, bei Wicmann. 1874. Ein treffliches Buch, das auf die eindringlichste Weise lehrt, wie in der That das Evangelium eine Kraft Gottes ist, selig zu machen Alle, die daran glauben, die Juden vornehmlich und auch die Griechen. Diese Lebensbilder zeigen uns alsdann zugleich, welch ein großes Interesse die Christenheit au der Bekehrung der Juden zu Christo haben muß. Denn haben ihr die wenigen Erstlinge bisher bereits einen so hohen Segen gebracht, was wird die Welt erleben, wenn ganz Israel sich zu seinem Heilande wendet? Es werden uns vorgcführt: der Arzt Frommann, der Pfarrer Angusti, der Schriftsteller Isaak da Costa, die Gründerin des Kleinkinderpflegcrinncn-Seminars R. I. Jolberg und der Missionar Hausmeister; von da Costa und der Mutter Jolberg sind auch die photographischen Portraits bcigefügt. Ja, das sind Leute, in denen Christus eine Gestalt gewonnen hat! Aus verschiedenen Wegen zu Christo geführt: der eine, Frommann, weil ihm Thränen eines frommen christlichen Schneiders um sein Seelenheil allen Frieden geraubt hatten; Augusti, nachdem er in Asien und Europa hin und her verschlagen worden war, bis das unruhig gewordene Schiff seines Lebens in Christo den Anker fand; die drei letzten, indem

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