Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 31 (1875)
- Issue
- 1-2 (1875)
- Date
- 1875-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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11 werden, sie weiß, daß sie die rechte Arbeit thut, wenn sie die Inden aus Christum Hinblicken heißt. Denn also nennt sie ihnen Den, welcher ihnen allein helfen kann, und wirket es, daß die Kinder Israel, wenn dereinst der Retter selbst vor ihnen erscheint, nicht glauben müssen, es stünde ein Fremder oder ein Unbekannter vor ihnen, sondern es zu erkennen vermögen, es ist der, welchen Moses und die Propheten geweissagt haben, „ihr Bruder und ihr Herr". Ludentanfen in Preußen.' Im Jahre 1873 sind in den 8 alten Provinzen Preußens zur evangelischen Kirche übergetreten: in Preußen 3 Juden - Brandenburg 53 - - Pommern 6 - - Posen 3 - - Schlesien 19 - - Sachsen 5 - - Wesffalen — - der Rheinprovinz 1 - 90 Juden. Neuorthodore Messiäsgedanken. Besonders kennzeichnend für die verschiedenen Zeiten des Judenthums sind stets die Messiasvorstellungen derselben gewesen. Unsere Auslassungen über die moderne Orthodoxie unter den Juden in dem Ansangsartikel und unsere Beschreibung der inneren Verfassung derselben werden denn auch eine recht klare und scharfe Beleuchtung finden, wenn wir in dem Folgenden ein wenig ausführlichere Mittheilungen aus einem Artikel der leitenden orthodoxen Zeitschrift Deutschlands, des „Israeliten", von Dr. Lehmann in Mainz über dieses Thema bringen. Der betreffende Artikel trägt die Ueberschrift: „Die Messiasidee", und bespricht dieselbe in der nachstehenden Weise: „Die Messiasidee, Jahrhunderte lang die Hoffnung, die Stärke