Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 28 (1872)
- Issue
- 11-12 (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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enthalten, dasnökdkiche Indien (obenerwähnt), Siamj China> Japan. -Aber auch ml Columbia und Brasilien sind sie thätig, fernerUnker -den Chinesen in Californien und endlich unter den' Juden in mchreren Städten der Union, besonders in New-Uork, Brooklyn und Williamsburg. Für diese ganze Arbeit wird jährlich die Summe von etwa 480,000 Dollars verwendet. Die Jude« in Rew-Nork. Die New-Uork-TimeS brachte jüngst eine kurze Geschichte der Juden in New-Uork. Hiernach haben sich dieselben zuerst 1610 in New-Uork, dem damaligen Neu-Amsterdam, niedergelassen. Seit dem Jahre 1706 bestand eine jüdische Gemeinde, welche 1721 ihre erste Synagoge erbaute. Mt General Oglethrope im Jahre 1733 herübergekommene Juden ließen sich zu Savannah im Staate Georgien nieder. Die Gemeinde zu Charleston entstand 1709, die erste Synagoge in Philadelphia 1711. Noch 1327 reichte eine einzige Gemeinde für die Juden New-KorkS vollkommen aus, bereits '1844 waren deren 4 vorhanden und, 30 Synagogen überhaupt im ganzen -Lande. 1854 war die Zahl der Synagogen in New-Aork auf 20 gestiegen, im ganzen Lande auf fast 100. Gegenwärtig endlich zählt New-Uork 40 jüdische Gemeinden und das Land 220 Synagogen. Die schönste Synagoge New-UorkS ist der Emanuelö-Tempel, dessen Beschreibung wir in einem früheren Jahrgange gebracht haben; jener Tempel kostete 700,000 Dollars. Die Gemeinde desselben, an deren Spitze der Rabbiner GDr. Adler aus WormS steht, trägt den ausgesprochensten fortschrittlichen Charakter. Daö alte Gebetbuch ist durch ein zeitgemäßeres ersetzt; der Gebetsmantel (Tallith) abgeschafft, die zweiten 'Festtage sind gestrichen, die Vorlesungen geschehen nicht mehr in hebräischer, sondern in englischer Sprache; während des Gottesdienstes wird der HUt abgelegt, Orgel und Chor find selbstverständlich eingeführtdie Geschlechter sitzen dmcheinander, und ein Gebrauch nach dem andern schwindet. ES ist wieder die alte Erfahrung, daß je prächtiger die Synagoge,